Migros gewinnt Rechtsstreit um Fitnesspark beim Hotel Einstein
Text: pd/red
Ein Sprecher des Handelsgerichts bestätigte gegenüber der Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des St.Galler Tagblatt. Konkret betrifft das Urteil die Wildegg Immobilien AG unter der Leitung von Peter Kriemler, der auch CEO des Modeunternehmens Akris ist. Gemäss Entscheid muss die Gesellschaft der Migros noch rund 3,2 Millionen Franken überweisen. Zwei Millionen Franken waren bereits vorab bezahlt worden.
Hintergrund des Streits
Die Forderung der Migros Ostschweiz geht auf Investitionen für den Innenausbau und die technische Ausstattung eines Spa- und Fitnessparks im Hotel Einstein zurück. Die Migros betrieb die Anlage während rund zehn Jahren, zog sich jedoch 2019 früher als ursprünglich geplant aus dem Projekt zurück.
Laut Darstellung der Migros hatte sie aus einer rohen Betonhülle eine vollständig ausgebaute, betriebsbereite Anlage erstellt, die von der Eigentümerseite weitervermietet werden konnte. Diese Aufwendungen bildeten den Kern des Rechtsstreits.
Auf Anfrage erklärte die Migros Ostschweiz, man habe das Urteil zur Kenntnis genommen, äussere sich inhaltlich jedoch nicht, da der Entscheid noch nicht rechtskräftig sei.