Klimaevent in Arbon: Zwischen Realität und Handlungsspielraum
Text: red / Fotos: Rebekka Grossglauser
Die Galerie zum Artikel finden Sie hier.
Der Anlass machte deutlich, dass der Klimawandel nicht mehr als abstraktes Zukunftsszenario diskutiert wird, sondern als konkrete Realität. Extreme Wetterlagen, knapper werdende Ressourcen und zunehmende gesellschaftliche Spannungen bildeten den thematischen Rahmen des Abends. Gleichzeitig wurde der Fokus bewusst auf die Handlungsmöglichkeiten gelegt, die sich aus diesem Wandel ergeben.
Den Auftakt bildete das Opening mit Gastgeber Dennis Reichardt, CEO der Klimamacher. Moderiert wurde der Event von Reto Scherrer. Bereits beim Check-in und im Vorfeld nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Austausch und zum Networking, ergänzt durch eine Ausstellung mit Partnern.
Inhaltlich prägten insbesondere die Beiträge von Marc Elsberg und Prof. em. Dr. Thomas Peter den Abend. Während Elsberg als Bestsellerautor den Blick auf systemische Risiken und gesellschaftliche Entwicklungen lenkte, brachte Thomas Peter seine wissenschaftliche Perspektive aus den Umweltsystemwissenschaften der ETH Zürich ein. Beide Referenten verbanden die Analyse aktueller Entwicklungen mit der Frage, wie sich daraus konkrete Handlungsansätze ableiten lassen.
Der Klimaevent verstand sich dabei nicht als reine Diskussionsplattform, sondern als Impulsgeber. Die zentrale Botschaft: Veränderung ist unausweichlich, entscheidend ist der Umgang damit. Der Übergang in eine nachhaltigere Zukunft wird nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance für Innovation und neue Geschäftsmodelle verstanden.
Abgeschlossen wurde der Anlass mit einem Apéro riche, der den Austausch unter den Teilnehmern weiter vertiefte.