St.Gallen

HSG diskutiert die Zukunft der Inklusion

HSG diskutiert die Zukunft der Inklusion
Die zehnte St.Galler Diversity & Inclusion Week beleuchtet vom 14. bis 18. September aktuelle Fragen rund um Vielfalt und Inklusion in der Arbeitswelt
Lesezeit: 2 Minuten

Rund 900 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden zur zehnten St.Galler «Diversity & Inclusion Week» erwartet. Das Jubiläumsprogramm findet online und vor Ort im SQUARE der HSG statt.

Text: pd/mew

Diversity und Inklusion geraten zunehmend unter Druck. Während Unternehmen entsprechende Programme reduzieren und politische Debatten polarisieren, stellen der Fachkräftemangel, der demografische Wandel und künstliche Intelligenz die Arbeitswelt vor neue Herausforderungen.

Vor diesem Hintergrund führt die Universität St.Gallen vom 14. bis 18. September 2026 ihre zehnte Diversity & Inclusion Week durch. Das Jubiläum steht unter dem Motto «Then. Now. Next.». Forscher sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik ziehen Bilanz aus zehn Jahren Forschung und diskutieren mögliche Antworten auf aktuelle Entwicklungen.

Vom 14. bis 18. September werden zweisprachige Online-Veranstaltungen in Deutsch und Englisch angeboten. Am Dienstag, 15. September, findet zudem eine Präsenztagung im SQUARE der Universität St.Gallen statt. Die Beiträge im Plenum werden simultan übersetzt.

Alter und Fachkräftemangel

Ein Schwerpunkt liegt auf der alternden Gesellschaft und dem zunehmenden Fachkräftemangel. HSG-Professor Stephan Böhm und Nicole Niedermann beschäftigen sich am Präsenztag mit der Frage, wie Altersdiversität jenseits klassischer Generationenbilder verstanden und wirksam gestaltet werden kann.

Auch die Folgen künstlicher Intelligenz für die Chancengleichheit am Arbeitsplatz werden thematisiert. Deana Gariup, Sabine Lehner und Ines Hartmann stellen Erkenntnisse aus einer Studie der HSG und der SBB vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer vom Einsatz künstlicher Intelligenz profitiert und welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen.

Ein weiterer Beitrag widmet sich dem Kinderwunsch und der Familienplanung. Anna Brzykcy, Vera Hungerbühler und Damiano Urbinello zeigen auf, welchen Einfluss Führungskräfte und Organisationen auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben können.

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Neurodiversität und Frauen in Führungspositionen

Am Donnerstag, 17. September, spricht Celina Heiniger in einer Online-Veranstaltung über neuroinklusive Arbeitswelten. Dabei geht es um die Frage, wie Unternehmen Innovation und Zugehörigkeit fördern können.

Julia Nentwich und Gabriele Schambach befassen sich gleichentags mit Frauen, Karriere und Führung. In ihrem Beitrag ordnen sie die Entwicklung der Chancengleichheit ein und richten den Blick auf künftige Führungsaufgaben.

Die St.Galler Diversity & Inclusion Week zählt nach Angaben der Universität zu den führenden wissenschaftlich ausgerichteten Veranstaltungen zu Diversity, Gleichstellung und Inklusion im deutschsprachigen Raum. Erwartet werden rund 900 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

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