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Fondation ALCEA fördert Venture Kick zur Unterstützung für Start-ups

Fondation ALCEA fördert Venture Kick zur Unterstützung für Start-ups
3000 Start-ups sollen gefördert werden.
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Venture Kick hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2033 3'000 wissenschaftsbasierte Start-ups zu fördern, die 100'000 Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, erweitert die Stiftung ihr Partnerkonsortium, um die finanzielle Unterstützung für Start-ups zu erhöhen. Venture Kick freut sich, die Schweizer Fondation ALCEA als neuen Geldgeber und Konsortiumsmitglied begrüssen zu dürfen. Diese Unterstützung stellt einen wichtigen Meilenstein dar.

Text: pd

Die Fondation ALCEA hat es sich zur Aufgabe gemacht, Einzelpersonen und Organisationen bei der Verwirklichung ihrer Ziele zu unterstützen und den Unternehmergeist und die Innovation zu fördern. Sie entschied sich, die Initiative Venture Kick zu unterstützen, um ihre Wirkung auszuweiten und das Ökosystem der Schweizer Unternehmer zu stärken.

Die Fondation ALCEA wird sich den bestehenden Partnern anschliessen, welche die Kick Foundation unterstützen, darunter die Gebert Rüf Stiftung, die Ernst Göhner Stiftung, die Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, die Fondation Pro Techno, ESA BIC Switzerland und Swisscom.

«Nach mehreren Jahren der Unterstützung von Start-ups und Unternehmern, welche ihre beruflichen Ziele verwirklichen wollen, hat die Fondation Alcea beschlossen, sich Venture Kick anzuschliessen, da sie die gleiche Vision der Innovationsförderung teilen», erklärt Jean Donnet, Präsident der Fondation ALCEA. «Wir freuen uns darauf, uns auf dieses spannende Abenteuer einzulassen und von den Erfahrungen zu profitieren. Wir sind sehr stolz darauf, zu den Erfolgen von Venture Kick beizutragen.»

«Wir freuen uns, die Fondation ALCEA als neuen Partner in unserem Konsortium begrüssen zu dürfen», erklärte Pascale Vonmont, Präsidentin des Venture Kick Strategy Board. «Die Zusammenarbeit zwischen den unternehmerischen Kräften ist unerlässlich, um eine grosse Wirkung zu erzielen und ein florierendes Ökosystem zu fördern, in dem vielversprechende Start-ups gedeihen und zum wirtschaftlichen Wohlstand der Schweiz und zum globalen Einfluss beitragen können.»

100’000 neue Arbeitsplätze bis 2033

In den letzten 16 Jahren hat Venture Kick mehr als 1'000 Start-ups unterstützt, die mehr als CHF 8 Milliarden von Investoren erhalten und mehr als 13'000 Arbeitsplätze geschaffen haben. Venture Kick gilt als Referenz für Frühphasenunterstützung, geprägt durch das kontinuierliche Feedback von über tausend geförderten Start-ups, und bietet Glaubwürdigkeit, Sichtbarkeit und Zugang zu einem breiten Netzwerk von Investoren und Industriepartnern. Für das nächste Jahrzehnt plant das Team hinter Venture Kick die Ausweitung seines Erfolgsmodells.

Die Zahl der Unternehmer, die sich mit guten Projekten um eine Förderung durch Venture Kick bewerben, ist massiv gestiegen. Während Venture Kick im Jahr 2010 noch jeden dritten Antrag unterstützen konnte, war es im Jahr 2023 nur noch jeder neunte. Und das, obwohl seit 2007 die Gründungsrate der geförderten Projekte bei 85% und die Überlebensrate der gegründeten Start-ups bei 85% liegt. Allerdings konnte die Jury viele interessante Projekte aufgrund von Budgetbeschränkungen nicht unterstützen. Venture Kick möchte daher seine Unterstützung durch die Gewinnung neuer Donatoren für das Partnerkonsortium erhöhen. Das gesamte Team hinter Venture Kick hat sich dem Ziel verschrieben, bis 2033 100’000 Arbeitsplätze durch Venture Kick-Start-ups zu schaffen. 

«Die Unterstützung der Fondation Alcea ist für uns ein sehr wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu unserem 10-Jahres-Ziel von 100'000 geschaffenen Arbeitsplätzen. Diese Unterstützung hilft uns, das Budget kurzfristig zu sichern», so Beat Schillig und Jordi Montserrat, Co-Geschäftsführer von Venture Kick. «Aber um unsere langfristige Vision zu erreichen, müssen wir mehr Partner finden, die gemeinsam mit uns talentierte Gründerinnen und Gründer kicken wollen, ihnen helfen, neue Lösungen auf den Markt zu bringen und die drängenden ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen.»

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