Thurgau

Brunners Anpfiff nach Bern erfolgt

Brunners Anpfiff nach Bern erfolgt
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Traumstart für alt Nationalrat Hansjörg Brunner zu seinen persönlichen Wahlauftakt. In grosser Zahl folgten seine Fans und Unterstützer der Einladung in die Fussballgolfanlage in Müllheim.

Das Wetter war herrlich und die Stimmung vom ersten Augenblick an hervorragend. Und wenn einem FDP-Politiker mit Ständerat Jakob Stark und Nationalrat Manuel Strupler sogar zwei Politschwergewichte der SVP die Ehre erweisen, ist das der beste Beweis, wie breit abgestützt Hansjörg Brunner ist und wie konsensfähig er beurteilt wird.

Den Anpfiff für die Nationalratswahlen vom 23. Oktober 2023 übernahm dann Kantonsrätin Cornelia Hasler-Roost, die Leiterin von Hansjörg Brunners Wahlteam.

Während für den grössten Teil der Bevölkerung die Parlamentswahlen noch in weiter Ferne lägen und weniger erfreuliche Themen im Fokus stünden, konzentriere sich das Wahlteam Brunner mit Akribie schon seit einigen Wochen auf den Wahltermin. Denn um den Sitz für die FDP zurückzuerobern, brauche es eine optimale Vorbereitung und grossen Trainingsfleiss, meinte Cornelia Hasler-Rost. Die Parallele zum Fussball sei bei Hansjörg, dem langjährigen FC Zürich Fan, eindeutig.

«Sein persönlicher Einsatz im Kampf um den FDP-Sitz sind garantiert. Aber es wird ihm nur gelingen, diesen zurückzuerobern, wenn er auf die moralische und finanzielle Unterstützung von Euch allen zählen kann», richtete Cornelia Hasler einen Appell an die an diesem herrlichen Herbsttag in grosser Zahl aufmarschierten Unterstützer, Freunde und Sympathisanten Hansjörg Brunners.

«Ich trete mit dem Anspruch an, es besser zu machen»

Hansjörg Brunner zeigte sich überwältigt vom grossen Interesse an seiner Person. «Die bittere Niederlage bei den Wahlen 2019 hätte zuerst verdaut werden müssen. Aber sein persönlich ausgezeichnetes Ergebnis habe ihn schnell wieder bestärkt, weiterzumachen. «Politik und Fussball sind tatsächlich gut vergleichbar. Siege und Niederlagen stehen im Wechselspiel. Das gilt es auszuhalten! Für mich ist jetzt Revanche angesagt. Ich werde alles unternehmen, damit in einem Jahr der Nationalratssitz wieder der FDP gehört.»

Die Basis seiner bürgerlichen Politik seien Vertrauen, Verlässlichkeit und Beharrlichkeit. Dazu Anstand und Respekt gegenüber Andersdenkenden. «Lautsprecher finden wohl viel Gehör in den Medien, sie steuern aber kaum einmal etwas zu positiven Veränderungen bei. Ein wichtiger Motivationsgrund für mich, nochmals zu kandieren, ist aber auch, dass ich unzählige Male in den vergangenen Jahren aus der Bevölkerung gehört habe, dass man mit der gegenwärtigen Politik nicht einverstanden und nicht zufrieden ist.

Ich trete mit dem Anspruch an, es besser zu machen! In Anbetracht der schwierigen Zeiten, in denen wir uns gegenwärtig befinden und die leider noch länger andauern dürften, müssen wir Links-Grün unbedingt stoppen. Sie gefährden mit ihren Ideen und Ideologien Politik den Wohlstand von uns allen und damit die Zukunft der Schweiz und eines Kantons Thurgau, wie wir ihn gerne wollen.»

«Der Staat ist nicht die Melkmaschine der Linken und Grünen»

Hansjörg Brunner, seit 2013 Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes und seit 2018 Vorstandsmitglied des Schweizerischen Gewerbeverbandes, verfolgt seit Jahren eine KMU-freundliche Politik. Der setzt sich an vorderster Front für die Stärkung der Berufslehren ein. Realismus steht bei ihm im Zentrum.

«Wir brauchen gesunde Finanzen, um die riesigen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Der Staat ist nicht die Melkmaschine der Linken und Grünen. Ich will mich in Bern für ein zeitgemässes und faires Steuersystem und für eine sichere Altersversorgung für alle Menschen einsetzen. Wir müssen die Steuergelder des Volkes klug, vernünftig und zielgerichtet ausgeben.»

Der tosende und lang anhaltende Applaus zeigte, dass Hansjörg Brunner mit seiner engagierten Rede die Befindlichkeiten der Zuhörer bestens getroffen hatte. Trotzdem befand er nun an der Zeit, sich nun dem persönlichen Austausch und der Gemütlichkeit widmen.

Nachdem er als ehemaliger Aktivfussballer auch noch seine Treffsicherheit vom Penaltypunkt aus bewiesen hatte, genossen alle die wunderbar feinen – von Nationalrat Manuel Strupler perfekt grillierten Würste. Beim geselligen Zusammensein erhielt Hansjörg Brunner viel Support.

Allgemeiner Tenor: «Wir freuen uns sehr, dass du nochmals antrittst, und wir werden dich auf deinem Weg nach gerne unterstützen.»

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