Brand bei DGS: «Oberstes Ziel ist, die Lieferfähigkeit aufrechtzuerhalten»
Text: pas
Das Feuer war vergangene Woche in einer Maschine im Bereich der Magnesium-Giesserei ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Die betroffene Anlage steht laut CEO Alexander Ziehr derzeit nicht zur Verfügung und könnte einen Totalschaden erlitten haben. Die Schadenssumme lasse sich noch nicht exakt beziffern.
Die Produktionshalle wurde und wird inzwischen gereinigt. Seit Montag läuft die Fertigung im übrigen Teil des Unternehmens wieder. «Oberstes Ziel ist, die Lieferfähigkeit aufrechtzuerhalten», sagt Ziehr. Nach aktuellem Stand sei dies machbar.
Zur Ursache des Brands laufen weiterhin Abklärungen. Aus Sicht des Unternehmens habe es jedoch keine aussergewöhnlichen Vorkommnisse gegeben. «Alles lief wie immer», so Ziehr.
Lob spricht der deutsche CEO den Einsatzkräften aus. Feuerwehr, Polizei und natürlich der Werkschutz der DGS hätten sehr professionell reagiert. «Das lief alles nach Schweizer Präzision», sagt Ziehr.
DGS zählt zu den wichtigen Industrieunternehmen in der Ostschweiz und produziert komplexe Druckgusskomponenten aus Aluminium- und Magnesiumlegierungen unter anderem für die Automobilindustrie. Das Unternehmen beschäftigt laut eigenen Angaben weltweit über 1200 Mitarbeitende an Standorten in der Schweiz, Tschechien und China. Der Hauptsitz befindet sich in St.Gallen.