Findmee baut Geschäft mit Bündner Förderprogramm aus
Text: pd/red
Das 2025 gegründete Unternehmen entwickelt eine Kombination aus eigener Tracking-Hardware und Software zur digitalen Erfassung von Maschinen, Geräten und Abläufen auf Baustellen. Bauunternehmen erhalten damit Echtzeitdaten über Standort, Nutzung und Zustand ihrer Assets. Ergänzt wird das System durch ein Rapportierungsmodul, das Betriebszeiten und Maschineneinsätze automatisiert erfasst und direkt für Abrechnung sowie Projektcontrolling nutzbar macht.
Für seine Lösung wurde Findmee bereits im vergangenen Jahr an der Founders-Night 2025 an der Fachhochschule Graubünden in Chur ausgezeichnet. Das Start-up gewann dort den Tech-Startup-Award Südostschweiz 2025.
Inzwischen kommt die Plattform in mehreren Projekten zum Einsatz. Dazu gehört unter anderem das Deponie-Erweiterungsprojekt der Stefan Eberhard AG in Sirnach. Dort werden Maschinenstunden, Geräteeinsätze und Verbrauchsdaten verschiedener Unternehmen zentral erfasst und für die Abrechnung zusammengeführt. Auch die Kolb Elektro SBW AG in Oberriet nutzt das System bereits im Alltag ihrer Elektromonteure.
Weitere Produkte in Entwicklung
Mit der «Innovationsstrategie Graubünden 2028» unterstützt der Kanton innovative und exportorientierte Unternehmen bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Förderbeiträge sind laut den Richtlinien ab Entwicklungskosten von 100’000 Franken möglich. Die Unterstützung beträgt in der Regel maximal 500’000 Franken und darf höchstens 25 Prozent der anrechenbaren Entwicklungskosten ausmachen.
Findmee entwickelt seine Systeme laut Mitteilung laufend gemeinsam mit Kunden weiter.Noch in diesem Jahr plant das Start-up die Lancierung eines zusätzlichen Softwaremoduls sowie eines weiteren Sensors, die sich derzeit in der Testphase befinden. Parallel dazu soll auch die Produktion in Landquart weiter ausgebaut werden.