Ostschweiz

Bosshart blickt für WPO in die Zukunft

Bosshart blickt für WPO in die Zukunft
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Unter dem Motto «Zukunft. Selbstbewusst. Anpacken» fand am 2. Dezember der zweite WPO-Unternehmeranlass in der Autowelt von Rotz in Münchwilen statt. Passend zum Motto war der Gast gewählt: David Bosshart, langjähriger Direktor des Gottlieb-Duttweiler-Instituts, wagte einen Blick in die Kristallkugel und nahm an einem Podium mit jungen Fachkräften teil.

Alle Bilder des Anlasses finden Sie hier.

Das vergangene WPO-Jahr stand ganz im Zeichen, Aufbruchstimmung zu vermitteln. Trotz Corona ist dies dem Wirtschaftsverein weitgehend gelungen: Neue Anlässe wie der Sommerevent oder WPO-Impuls wurden umgesetzt, Projekte initiiert und bei den Partnern und Mitgliedern herrschte stetiger Zuwachs.

«Ich bin stolz darauf, wie sich WPO entwickelt hat», betonte WPO-Präsident Hansjörg Brunner beim Unternehmeranlass, an dem jeweils auch die Mitgliederversammlung abgehalten wird. Der letzte Fixpunkt in der WPO-Agenda fand in der Autowelt von Rotz statt.

Ausgerechnet zu diesem Jahreshighlight holte Corona WPO ein, weshalb der Verein zusätzlich zur Zertifikatspflicht eine Maskentragepflicht verhängte. Die rund 120 anwesenden Mitglieder und Gäste liessen sich davon aber nicht beirren und genossen den abwechslungsreichen Abend. Das Beste aus misslichen Lagen machen und immer in Chance denken ist nicht umsonst ein wichtiges Credo von WPO.

«Mit wem wollen wir uns vergleichen?»

Deshalb und auch aufgrund vieler positiver Feedbacks von Partnern und Mitgliedern während des vergangenen Jahres blickt der Verein optimistisch in die Zukunft. Die Zukunft stand denn auch im Zentrum des Unternehmeranlasses: Der international anerkannte Zukunftsforscher David Bosshart hat seine Wurzeln im Hinterthurgau und blickte auch für unsere Wirtschaftsregion in die Kristallkugel: «Die Region hat keine schlechten Voraussetzungen. Wir sind zum Beispiel in der Landwirtschaft sehr stark und Landwirtschaft kann hoch innovativ sein. Wenn wir unsere Region beurteilen, sollten wir uns aber immer fragen, wie wir uns definieren und mit wem wir uns vergleichen.»

Der langjährige Direktor des Gottlieb-Duttweiler-Instituts referierte aber nicht nur, sondern trat bei einem Podium mit drei jungen Fachkräften aus dem Hinterthurgau in Dialog. Flavia Scheiwiller (Präsidentin Junge Mitte Thurgau), Melissa Gasser-Miesch (Siegerin WPO-Impuls) und Marc Zuppiger (Mitglied der WPO-Wirtschaftskommission) zeigten sich erfrischend und schlagfertig. Dies lobte auch David Bosshart: «Heute wird es immer wichtiger, sich gut verkaufen zu können. Und ihr seid zweifelsohne alles gute Kommunikatoren.» Ritterschlag vom Zukunftsforscher.

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Bekenntnis zu WILWEST

Die WPO-Mitglieder hatten ebenfalls einen aktiven Part: Nebst der Wahl der Delegierten (siehe Kasten) konnten sie per Live-Voting darlegen, wie sie WPO wahrnehmen und wo sich der Verein engagieren sollte. Eine zentrale Erkenntnis war, dass sich die Mitglieder dazu bekannten, dass WPO das Generationenprojekt WILWEST aktiv unterstützt.

Dieses und weitere Themen wurden beim Sitzapéro rege vertieft. Mit Marc Mächler, Beat Tinner und Susanne Hartmann liessen es sich auch drei Mitglieder der St.Galler Regierung nicht nehmen, WPO einen Besuch abzustatten. Ein Zeichen, dass das Interesse an WPO auch auf höchster Stufe vorhanden ist, was auf eine erfolgreiche WPO-Zukunft hoffen lässt.

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