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Akademie St.Gallen verbindet Praxisnähe mit Prüfungserfolg

Akademie St.Gallen verbindet Praxisnähe mit Prüfungserfolg
Stefanie Bögle, Bereichsleiterin Marketing- und Verkaufslehrgänge bei der Akademie St.Gallen
Lesezeit: 4 Minuten

Die Erfolgsquoten der Akademie St.Gallen bei den eidgenössischen Berufsprüfungen für Marketing- und Verkaufsfachleute liegen seit Jahren deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. In einzelnen Jahren beträgt der Vorsprung nach Angaben der Akademie mehr als 20 Prozent. Dahinter steht ein Ausbildungskonzept, das intensive Prüfungsvorbereitung, erfahrene Dozenten aus der Wirtschaft und persönliche Betreuung miteinander verbindet. Stefanie Bögle, Bereichsleiterin Marketing- und Verkaufslehrgänge, erklärt, weshalb gerade dieses Zusammenspiel den Unterschied macht.

Text: pd/stz.

Wird Stefanie Bögle auf die hohen Abschlussquoten der Akademie St.Gallen angesprochen, muss sie nicht lange überlegen. Eine einzelne Erklärung für die überdurchschnittlichen Ergebnisse gibt es aus ihrer Sicht nicht. «Es gibt nicht den einen Grund», sagt die Bereichsleiterin Marketing- und Verkaufslehrgänge mit Blick auf die Erfolgsquoten der vergangenen Jahre (siehe Grafiken). «Es ist das Zusammenspiel verschiedener Faktoren.»

Prüfungsvorbereitung unter realistischen Bedingungen

An erster Stelle steht für Bögle eine gründliche und praxisnahe Prüfungsvorbereitung. Die eidgenössischen Berufsprüfungen sind anspruchsvoll. Wer sie erfolgreich absolvieren will, braucht neben fundiertem Fachwissen auch Sicherheit im Umgang mit konkreten Prüfungssituationen. Entscheidend ist deshalb, das erworbene Wissen unter den Bedingungen der Prüfung anwenden und überzeugend vermitteln zu können.

Die Akademie St.Gallen investiert bewusst viel Zeit in schriftliche und mündliche Prüfungstrainings. Die Teilnehmer üben Präsentationen unter denselben Bedingungen wie an der eigentlichen Prüfung, simulieren Fachgespräche und halten die vorgegebene Prüfungsdauer realitätsgetreu ein. So werden nicht nur Inhalte vertieft, sondern auch Abläufe eingeübt.

«Wir schöpfen die Prüfungszeit bewusst vollständig aus. Das verursacht zwar Aufwand, gibt den Studierenden aber Sicherheit», erklärt Bögle. Die intensive Vorbereitung soll dazu beitragen, dass die Teilnehmer mit den Anforderungen vertraut sind und ihr Können am entscheidenden Tag abrufen können.

Ein weiterer Erfolgsfaktor sind Prüfungsexperten, die selbst in der Praxis tätig sind. Sie kennen sowohl die aktuellen Anforderungen der Branche als auch jene der eidgenössischen Prüfungen. Diese Verbindung hält den Unterricht nahe an den beruflichen Aufgaben und den geforderten Kompetenzen. «Unsere Dozierenden und Experten bleiben am Ball. Genau das macht den Unterricht glaubwürdig», betont Bögle.

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Persönliche Betreuung begleitet den gesamten Lehrgang

Zur Ausbildung an der Akademie St.Gallen gehört eine persönliche Begleitung. Bögle kennt die Teilnehmer ihrer Lehrgänge nicht nur aus den Namenslisten. Zu Beginn jeder Weiterbildung erkundigt sie sich nach den individuellen Zielen und hält diese schriftlich fest. Was möchten die Teilnehmer erreichen? Weshalb haben sie sich für diesen nächsten Schritt entschieden?

Diese persönliche Standortbestimmung bleibt während des Lehrgangs von Bedeutung. Gerät jemand in ein Motivationstief, greift Bögle auf die festgehaltenen Ziele zurück. Sie erinnert die Teilnehmer daran, weshalb sie die Weiterbildung begonnen haben und was sie damit erreichen möchten. Häufig hilft bereits dieser Blick auf die ursprüngliche Motivation, um wieder den Fokus zu finden und den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen.

Auch nach einer nicht bestandenen Prüfung endet die Betreuung nicht. Gemeinsam wird analysiert, weshalb es nicht gereicht hat und an welchen Punkten die Vorbereitung auf einen weiteren Versuch verbessert werden kann. Die persönliche Begleitung reicht damit über den ersten Prüfungsantritt hinaus.

Dozenten bringen ihren Berufsalltag in den Unterricht ein

Eine zentrale Rolle spielt zudem das Dozententeam. An der Akademie St.Gallen unterrichten ausschliesslich Fachleute, die ihre Themen täglich in Unternehmen anwenden. Sie kennen die Herausforderungen aus eigener Erfahrung und können theoretische Grundlagen mit konkreten Situationen aus dem Berufsalltag verbinden.

«Unsere Dozierenden kommen direkt aus der Wirtschaft. Sie vermitteln nicht nur Theorie, sondern bringen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit», sagt Bögle. Für die Teilnehmer entsteht dadurch ein Unterricht, der die fachlichen Grundlagen mit deren Anwendung im Unternehmen verknüpft.

Dass dieses Konzept überzeugt, zeigt sich für die Akademie auch an den zahlreichen Empfehlungen ehemaliger Absolventen. Viele Führungskräfte schicken ihre Mitarbeiter an die Akademie St.Gallen, weil sie selbst dort gute Erfahrungen gemacht haben. Für Bögle ist dieses Vertrauen eine besondere Bestätigung: «Das freut mich fast am meisten. Es zeigt, dass unsere Arbeit nachhaltig wirkt.»

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Der Fachausweis schafft die Grundlage für den nächsten Schritt

So erfreulich die hohen Erfolgsquoten sind: Für die Bereichsleiterin sind sie kein Selbstzweck. Entscheidend ist, welchen Nutzen die Absolventen langfristig aus ihrer Weiterbildung ziehen und wie gut sie auf kommende berufliche Aufgaben vorbereitet sind.

«Natürlich freut es mich, wenn wir schweizweit zu den Besten gehören. Noch wichtiger ist aber, dass unsere Studierenden gut vorbereitet in ihre berufliche Zukunft starten. Der Fachausweis ist nicht das Ende des Lernens – sondern die Grundlage für den nächsten Karriereschritt.»

Darin liegt für Stefanie Bögle der eigentliche Erfolg des Ausbildungskonzepts: in Absolventen, die nicht nur ihre Prüfungen bestehen, sondern das Gelernte auch langfristig und erfolgreich im Berufsalltag einsetzen können.

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