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Teamgeist, Herkunft und Verantwortung

Teamgeist, Herkunft und Verantwortung
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Die Lütolf AG wird von drei Unternehmern geprägt, die unterschiedliche Wege gegangen sind: Christian Lütolf, Marc Lütolf und Adrian Wüst bilden die Geschäftsleitung des St.Margrether Maisspezialisten. Das Familienunternehmen wird heute in dritter Generation von zwei Brüdern und einem langjährigen Freund weitergeführt. Jeder bringt seine eigene Geschichte, seine Prägungen und seine Sicht auf Unternehmertum ein; gemeinsam stehen sie für Kontinuität, Entwicklung und Zukunft.

Christian Lütolf: Der Strategische mit dem Glauben an das Gute

Christian Lütolf (*1984) aus St. Margrethen ist als ausgebildeter Sekundarlehrer mit Weiterbildung zum Fachmann Unternehmensführung SIU 2013 ins Familienunternehmen eingetreten und seit 2018 Mitglied der Geschäftsleitung.

Was den Geschäftsführer antreibt? «Freude an der Arbeit und unseren Produkten, Team, Familie, Kunden, Ideen um-setzen, Strategie entwickeln.» Als Torhüter lernte er früh, dass man «nicht immer gewinnen muss, um zufrieden zu sein». Entscheidend sei, immer alles zu geben. Diese Haltung, verbunden mit seiner pädagogischen Ausbildung, prägt auch seinen Führungsstil. Zuhören, einordnen und Mitarbeitende entwickeln seien für ihn ebenso wichtig wie klare strategische Entscheide.

Geprägt wurde Christian Lütolf von vielen Personen: von seinem Vater Kurt, Firmengründer, und seiner Mutter Elsbeth, die der Familie stets den Rücken stärkte, von Lehrern und Trainern, von seinem Götti Ernst, Mitinhaber, der ihm den Mut vermittelte, unternehmerisch zu denken, sowie von seinem Schwiegervater Ludwig Cellere, ehemaliger Geschäftsführer der Cellere Bau AG, von dem er gelernt habe, «niemals aufzugeben».

«Wer an das Gute glaubt, sieht mehr davon.»

Von seinen Mitarbeitenden erwartet er gute Leistungen. «Im Gegenzug schenke ich Vertrauen und Wertschätzung.» Schlaflose Nächte sind selten, doch es gebe Momente, in denen er sich frage: «Lohnt sich die Investition? Kommt auch wirklich etwas zurück für den Einsatz?» Die Investition in einen Maisdrink etwa sei ein Beispiel dafür, dass nicht alles erfolgreich ist, woran man fest glaubt. Wirtschaftlich sei das Projekt nicht aufgegangen. «Fehler gehören dazu», sagt er. Entscheidend sei, daraus zu lernen und weiterzugehen. Sein grösster Erfolg ist nicht ein einzelnes Projekt, sondern «der Ruf, den wir uns in der Branche erarbeitet haben, als erfolgreiches Logistikzentrum und als Schweizer Maisspezialist».

Christian Lütolfs Lebenssatz lautet: «Wer an das Gute glaubt, sieht mehr davon.» Diese Haltung spürt man auch in seiner unternehmerischen Ausrichtung.

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Marc Lütolf: Der Praktiker mit Teamgeist

Marc Lütolf (*1987), Silomeister mit Handelsschulabschluss, ist seit 2009 im Unternehmen tätig und seit 2024 Mitglied der Geschäftsleitung Logistik. Als Sohn des Firmengründers ist er mit dem Betrieb im Rheintal aufgewachsen und führt ihn heute gemeinsam mit seinem Bruder weiter.

Der Antrieb des Produktionsleiters ist das Miteinander: «Das Zusammenarbeiten mit den Mitarbeitenden, viele Arbeiten an einem Tag erledigen, Aufgaben verteilen, damit alle wissen, was zu tun ist.» Verantwortung lernte auch er früh: Mit 13 verliess Marc Lütolf wegen des Fussballs das Elternhaus. «Man musste früher Verantwortung übernehmen als andere in diesem Alter.» Der Mannschaftssport habe ihm gezeigt, «dass es nur miteinander geht».

«Behandle jeden Menschen so, wie man selber gerne behandelt wird.»

Am stärksten geprägt habe ihn sein Vater Kurt. «Seine Leidenschaft, sein Wille – ich habe wohl viel von ihm übernommen.» Der Generationenwechsel sei von der zweiten Generation sorgfältig vorbereitet worden. Schritt für Schritt seien die Brüder in ihre heutige Rolle eingeführt worden. «Wir können nach wie vor auf Tipps und Inputs zählen. Das ist wichtig, weil Verantwortung gemeinsam getragen wird.»

Von seinen Mitarbeitenden erwartet Marc Lütolf Ehrlichkeit, genaues Arbeiten und Mitdenken. «Von mir können sie Fairness und Hilfe erwarten, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es sollte. Und ich behandle jeden gleich.» Schlaflose Nächte hat er vor allem dann, «wenn Fehler passiert sind». In intensiven Phasen wie Sommer- und Herbsternte beschäftige ihn das Geschäft auch im Traum.

Seine grösste Freude drückt sich nicht in Zahlen aus: «Der Erfolg misst sich für mich nicht mit einem guten Geschäftsjahr, sondern daran, dass man für seine geleistete Arbeit Respekt bekommt.» Entscheidend sei auch das Gefühl, über das Jahr hinweg sauber gearbeitet zu haben.

Marc Lütolfs Leitsatz lautet: «Behandle jeden Menschen so, wie man selber gerne behandelt wird.» In den meisten Fällen komme dann auch etwas Gutes zurück.

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Adrian Wüst: Der Entwickler mit Weitblick

Adrian Wüst (*1982) aus Rebstein ist gelernter Hochbauzeichner mit Weiterbildung zum dipl. Techniker HF Hochbau sowie CAS Projektmanagement Bau. 2020 trat er in die Lütolf AG ein, 2024 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung. Als langjähriger Freund ergänzt er die beiden Brüder mit externer Perspektive.

Den stellvertretenden Geschäftsführer treibt «die Freude im Team zu arbeiten» an. Zudem will er das Unternehmen weiterentwickeln und «erfolgreich für die Zukunft aufstellen». Unternehmerisch geprägt wurde er durch den Mitaufbau einer Firma im Fitnessbereich sowie durch den Branchenwechsel zur Lütolf AG. In einer Phase grosser Investitionen und Veränderungen hat sich Adrian Wüst in eine neue Materie eingearbeitet. Zweifel habe es 2020 durchaus gegeben, ob er nicht in der bekannten Komfortzone hätte bleiben sollen. «Aber ich habe es bis heute nie bereut.»

Von seinen Mitarbeitenden erwartet Adrian Wüst Eigenverantwortung und Selbständigkeit. «Sie erhalten viel Freiraum, und ich versuche, bei Fragen oder Problemen da zu sein, zu helfen und Lösungen zu bieten.» Sein grösster Erfolg liegt im Teamwork: «Dass wir über die letzten Jahre zusammengewachsen sind und alle Geschäftsbereiche vorwärtsgebracht haben.»

«Im Leben und im Unternehmertum soll man stets positiv sein.»

Wahrgenommen werden möchte er mit dem Unternehmen als «professionell, kompetent und vor allem als zuverlässiger Partner», der innovativ ist und auch einmal etwas wagt. Aktuell wird eine Senkrecht-Photovoltaikanlage an den Silotürmen realisiert, um künftig einen wesentlichen Teil des Energiebedarfs selbst zu decken. Und diesen Sommer wird eine neue Chipssorte lanciert, die Tradition und Innovationsgeist verbinden soll.

Adrian Wüsts Motto? «Im Leben und im Unternehmertum muss man stets positiv und offen sein, aus Fehlern lernen und ab und zu Risiken eingehen.»

Text: Stephan Ziegler

Bild: Marlies Beeler-Thurnheer

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