28.05.2018

«Zero-Waste-Laden» in Chur geplant

Drei Bündnerinnen bringen die Zero-Waste-Bewegung nach Graubünden: Natacha Espirito Santo, Andrina Caprez und Nicole Derungs planen einen Unverpackt-Laden in Chur. Heute startet ihre Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform «wemakeit».

Statt Plastikverpackungen werden Produkte v.a. aus dem Bündnerland in grossen Behältern oder im Mehrwegsystem angeboten. Die Kunden bringen dann ihre eigenen Gefässe – etwa Gläser oder Tupperware – mit in den Laden und füllen so viel ab, wie sie brauchen. So soll Verpackungsmittel gespart werden, schreiben die jungen Initianten von «Oba aba».

Natacha Espirito Santo, Andrina Caprez und Nicole Derungs (von links) wollen in ihrem Laden in Chur Frischwaren wie Gemüse und Früchte, Teigwaren, Hülsenfrüchte, Gewürze, Backzutaten bis hin zu Hygiene- und Haushaltsartikel anbieten.

Im Café erhalten Kunden oder auch Passanten einen Kaffee oder Tee. Zudem dient es als Plattform für regionale Produzenten, um vor Ort ihr Angebot zu präsentieren. Weiter sind Events und Workshops rund um das Thema Zero-Waste und Umwelt geplant.

Für die Verwirklichung von «oba aba» suchen die drei Initiantinnen Geld. Heute starten sie ihr Crowdfunding auf «wemakeit». Ziel sind 47'000 Franken. Damit soll das Ladenlokal ausgestattet und die ersten Produkte gekauft werden. Als Dank bekommen Unterstützer ein Geschenk, heisst es in der Medienmitteilung.

www.obaaba.ch