VP nimmt Wertberichtigung von 20 Millionen vor
30.03.2020

VP nimmt Wertberichtigung von 20 Millionen vor

Die durch das Coronavirus verursachten Auswirkungen in der Gesellschaft und Wirtschaft und damit auch an den Finanzmärkten zeigen immer deutlichere Ausmasse. Hohe Marktverluste innerhalb von kürzester Zeit und eine historisch aussergewöhnlich hohe Volatilität fordern nicht nur den ganzen Finanzmarkt, sondern auch die VP-Bank-Gruppe aus Vaduz.

Dank ihrer gesunden Eigenmittelbasis, ihrer komfortablen Liquiditätssituation und operationellen Stärke werde die VP-Bank-Gruppe aber in der Lage sein, die aktuelle Krise gut zu meistern, teilt das Liechtensteiner Bankhaus mit.

Kurzfristig hinterlässt die Coronakrise allerdings Spuren im Kreditportfolio der VP-Bank-Gruppe und erfordert eine grössere Wertberichtigung auf einer Einzelposition im Umfang von rund 20 Millionen Franken.

Ergänzende Stresstests auf den ausstehenden Krediten, die im Verlaufe der letzten Tage und seither regelmässig durchgeführt wurden, zeigen aktuell keinen zusätzlichen Rückstellungsbedarf. Die Qualität des Kreditportfolios der VP-Bank-Gruppe ist unverändert hoch.

Die weiterhin unsichere Situation rund um das Coronavirus lässt keine zuverlässigen Aussagen über die weitere Entwicklung der Finanzmärkte und damit auch über das Jahresergebnis zu. Fest steht jedoch bereits heute, dass die VP-Bank-Gruppe – abgesehen von dieser grösseren Wertberichtigung auf einer Einzelposition im ersten Quartal 2020 – auf eine insgesamt zufriedenstellende Ergebnisentwicklung zurückblicken kann. Erfreulich stimmt dabei insbesondere, dass die Vermögensverwaltung dank defensiver Grundausrichtung der Portfolios im Branchenvergleich bisher gut abgeschnitten hat.