Vorprojekt Neubau Hallenbad verabschiedet
22.03.2019

Vorprojekt Neubau Hallenbad verabschiedet

Die Innerrhoder Standeskommission hat das Vorprojekt für das neue Hallenbad in Appenzell verabschiedet und für sieben Optionen die Bauherrenreserve freigegeben. Es wird nach wie vor mit einer Eröffnung des Bades gegen Ende 2021 gerechnet.

Nachdem im Frühling 2018 das Siegerprojekt für den Hallenbadneubau präsentiert werden konnte, wurde auf dieser Basis das Vorprojekt erarbeitet. Das Raumprogramm gemäss der Vorlage für die Landsgemeinde 2017 wurde weiter optimiert, teilt die Standeskommission mit. Gleichzeitig enthält das Vorprojekt Optionen für die Verwendung der Bauherrenreserve von 1 Million Franken.

Verabschiedung des Vorprojekts
Die Standeskommission hat das Vorprojekt gemäss Mitteilung am 19. März 2019 verabschiedet und dabei beschlossen, die Bauherrenreserve für folgende zusätzliche Angebote einzusetzen: Hubboden im Lehrschwimmbecken, demontierbare Rutsche und Spielgeräte sowie Wasserspiele für das Lehrschwimmbecken, Schrägboden im Schwimmbecken, Bau eines Planschbeckens, Vertiefung im Schwimmbecken für das Rettungsschwimmen sowie eine Verpflegungsecke mit Sitzgelegenheit im Eingangsbereich.

Die Kostenschätzung für das Vorprojekt weise eine Genauigkeit von +/-5 Prozent auf, hält die Standeskommission fest. Sie zeige, dass das neue Hallenbad mit den sieben zusätzliche Angeboten mit dem zur Verfügung stehenden Kredit von 21 Millionen Franken realisiert werden könne.

Weiterer Projektverlauf
Die Landsgemeinde 2017 gewährte für den Neubau des Hallenbades einen Rahmenkredit von 20 Millionen Franken zuzüglich einer Bauherrenreserve von 1 Million Franken. Grundlage für den Landsgemeindeentscheid bildete nicht ein konkretes Projekt, sondern eine Machbarkeitsstudie mit Visualisierungen, schreibt die Standeskommission.

Zur Lösungsfindung für den Ersatzneubau wurde im Juli 2017 ein selektiver Projektwettbewerb im offenen Verfahren mit Präqualifikation ausgeschrieben. Ende Januar 2018 gingen die Wettbewerbsprojekte ein. Nach der Jurierung der Projekte im März 2018 wählte die  Standeskommission das Siegerprojekt der Peter Moor GmbH zur weiteren Bearbeitung aus.Nach den Sommerferien 2018 wurde mit der Bearbeitung des Wettbewerbsprojekts begonnen. Dieses erfuhr in der Folge in verschiedenen Punkten Optimierungen und Anpassungen.

Quartierplan demnächst aufgelegt
Parallel dazu wurde der Quartierplan für das Hallenbadareal vorbereitet. Er soll im Mai oder Juni 2019 öffentlich aufgelegt werden, schreibt die Standeskommission. Gestützt darauf wird bis Oktober 2019 das Bauprojekt mit dem definitiven Kostenvoranschlag fertiggestellt und das Baubewilligungsverfahren eingeleitet. Nach Vorliegen des bewilligten Projekts kann mit der Ausführungsplanung begonnen werden. 

Die Bauarbeiten sollen nach den Sommerferien 2020 aufgenommen werden. Das neue Hallenbad wird voraussichtlich im Dezember 2021 bezugsbereit sein. Das Projekt sei nach wie vor auf Kurs, hält die Standeskommission fest.