Vier Kantone wollen Kräfte bündeln
Text: pd/stz.
Die vier Kantonsregierungen haben sich am Dienstag in St.Gallen über den Stand ihrer 2024 beschlossenen strategischen Zusammenarbeit ausgetauscht und weitere Schritte eingeleitet. Konkret werden die Kantone ihre Führungsausbildungen vereinheitlichen und während einer Pilotphase gemeinsam anbieten.
Auch bei weiteren Projekten geht es vorwärts: Für die gemeinsame Versorgungsplanung in der Psychiatrie läuft seit dem 30. September die Vernehmlassung zum Versorgungsbericht. Die gemeinsamen Spitallisten sollen Ende 2027 verabschiedet werden. Bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität hat die Zusammenarbeit mit einer Auftaktveranstaltung begonnen. Das Projektteam wird 2027 die Umsetzung ausarbeiten.
Beim PostAuto-Pilotprojekt «AmiGo» liegt inzwischen die nötige Ausnahmebewilligung des Bundesamts für Strassen für das automatisierte Fahren vor. Der reguläre Betrieb soll 2027 starten.
Besonders breit ist die Zusammenarbeit bei der künstlichen Intelligenz angelegt
Eine im Juni abgeschlossene Verwaltungsvereinbarung haben neben den vier Kantonen auch Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Zürich und das Fürstentum Liechtenstein unterzeichnet. Damit sollen zusätzliche Synergien entstehen. Neu gehört auch die Jagd zu den Kooperationsbereichen.
Marc Mächler übernimmt den Vorsitz des politischen Leitungsausschusses turnusgemäss vom Thurgauer Regierungsrat Dominik Diezi, der das Gremium seit seiner Gründung vor zwei Jahren geführt hat. Weitere Gesprächsthemen waren «Verkehr 45» und die für 2029 in der Ostschweiz geplanten SwissSkills.