Ostschweiz

Thoma meldet sich nach FCSG-Konflikt zu Wort

Thoma meldet sich nach FCSG-Konflikt zu Wort
Patrick Thoma
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Wenige Tage nach den heftigen Diskussionen rund um den FC St.Gallen 1879 hat sich Patrick Thoma erstmals öffentlich geäussert. Der frühere Verwaltungsrat und Grossaktionär betont, dass für ihn während seines gesamten Engagements stets der Klub im Zentrum gestanden habe.

Text: red

Nach den Auseinandersetzungen rund um die Führung des FC St.Gallen äussert sich Patrick Thoma erstmals persönlich zu den Ereignissen der vergangenen Tage. Der Thurgauer Immobilienunternehmer liess dem "St.Galler Tagblatt" eine schriftliche Stellungnahme zukommen.

Thoma war während 13 Jahren in verschiedenen Funktionen für den FC St.Gallen engagiert, unter anderem als Präsident des Ambassadoren-Clubs, später als Grossaktionär und zuletzt als Verwaltungsrat. Seine Tätigkeiten habe er stets ehrenamtlich ausgeübt, schreibt der 57-Jährige.

Im Zentrum seines Engagements habe für ihn immer die langfristige Entwicklung des Klubs gestanden. Dabei seien ihm insbesondere Stabilität und die regionale Verankerung wichtig gewesen. Auch in den jüngsten Diskussionen über die künftige Ausrichtung des FC St.Gallen habe für ihn das Interesse des Klubs Vorrang gehabt.

Rund um den Cupsieg in Bern war es innerhalb des Aktionariats zu heftigen Spannungen gekommen. In der Folge wurden personelle Entscheide angepasst und Veränderungen im Aktionariat beschlossen. Thoma zieht sich sowohl aus dem Verwaltungsrat als auch als Grossaktionär zurück.

Gemäss verschiedenen Medienberichten sollen die Auseinandersetzungen teilweise weit über sportliche Diskussionen hinausgegangen sein. Demnach standen Patrick Thoma und seine Familie zeitweise unter Polizeischutz.

Zum Schluss seiner Stellungnahme wünscht Thoma dem FC St.Gallen weiterhin Erfolg für die Zukunft.

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