Tausendmal besser als Gesichtserkennung
10.10.2019

Tausendmal besser als Gesichtserkennung

Die Tübacher Leomat AG hat eine weltweit einzigartige Schnittstelle für die handvenenbiometrische Technologie für ihre Verkaufsautomaten entwickelt – für den Einsatz in sicherheitssensiblen Unternehmen und Einrichtungen, die für die Zugangsberechtigung ihrer Mitarbeiter bereits Venenscanner nutzen.

Die biometrische Technologie zur Identifikation und Authentifizierung kommt überall dort zum Einsatz, wo ein gewisses Mass an Sicherheit gewährleistet werden muss. Systeme, die auf äussere Merkmale wie Fingerabdruck, Gesichts- oder Iris-Erkennung funktionieren, können jedoch leicht überlistet werden. Immer mehr hochsensible Einrichtungen und Abteilungen setzen heute deshalb bereits auf Scanner, die das Venenmuster bis ins Innere der Hand erkennen. Bezüglich Sicherheit schneidet der Handvenen-Scanner im Test rund zehnmal besser ab als der Iris-Scanner, hundertmal besser als der Fingerprint-Sensor und sogar tausendmal besser als die Gesichtserkennung.

Einheitliches Sicherheitssystem
Bisher kommt die Handvenenbiometrie jedoch erst bei Türen zum Einsatz. Zur Bedienung der betriebsinternen Verpflegungsautomaten beispielsweise sind Mitarbeiter-Badges die Regel. Diese können allerdings leicht verlegt oder vergessen werden. Mit der von Leomat entwickelten Schnittstelle für die handvenenbiometrische Lösung von BWO Systems – Europas führendem Unternehmen – ist es jetzt erstmals möglich, auch Verkaufsautomaten mit Handvenen-Scannern auszustatten.

«Unternehmen und Mitarbeiter sparen damit viel Aufwand, wenn überall dort, wo eine Identifizierung für den Zugang und die Bedienung erforderlich ist, dasselbe System angewendet wird», ist Daniel Büchel, Geschäftsführer von Leomat, überzeugt. Die mit Handvenen-Scanner ausgestatteten Verkaufsautomaten von Leomat sind jetzt marktreif und werden an der Olma vom 10. bis 20. Oktober in St.Gallen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.