08.03.2018

Steuern sparen mit Wohneigentum

Der Hausverein Ostschweiz hat am 6. März zu einer kostenlosen Veranstaltung mit dem Schwerpunkt «Steuern optimieren mit Wohneigentum» geladen. Neben einem Überblick über die gesetzlichen Vorgaben gab Referent Adrian Rufener (AMPARO Anwälte und Notare, St.Gallen) Tipps, wie diese beim Ausfüllen der Steuererklärung optimal genutzt werden können. 


Am Dienstag, 6. März fand in den Räumlichkeiten des Kaufmännischen Verbandes Ostschweiz an der Lagerstrasse in St.Gallen eine Veranstaltung zum Thema «Steuern optimieren mit Wohneigentum» statt. Kantonsrat Felix Bischofberger moderierte als Mitglied des Hausverein-Vorstandes den Anlass und lud danach auch persönlich zum Apéro. Rund 20 Personen folgten interessiert den Ausführungen von Referent Adrian Rufener. Der Experte für Steuer- und Steuerstrafrecht bot einen Überblick zu den gesetzlichen Vorgaben auf kantonaler und nationaler Ebene und wies auf Neuerungen beim Ausfüllen der Steuererklärung hin.
 


Auch Eigentum kostet
Wohneigentum kostet Geld: Unterhaltskosten, Versicherungsprämien, Verwaltungskosten etc. Ein Teil der Kosten für Liegenschaften im Privatvermögen kann aber in der Steuererklärung vom Einkommen abgezogen werden. Die optimale Nutzung aller Möglichkeiten für einen Steuernachlass erfordern jedoch eine gewisse Vertiefung in das Thema.
Referent Rufener demonstrierte dem Publikum anhand einer fiktiven Steuererklärung, was es beim Ausfüllen unter der Rubrik Wohneigentum speziell zu beachten gilt. Als erfahrener Steuerexperte konnte er auch komplexe Punkte im Dokument mit verständlichen Beispielen vereinfachen.
 


Fragen hilft immer
Bereits während des Referats und vor allem danach in der Fragerunde wurde offensichtlich, dass viele Zuhörer spezifische Fragen in Bezug auf ihr persönliches Eigentum haben. So zum Beispiel die leidenschaftliche Köchin, die wissen wollte, ob sie zusätzlich zum neuen Backofen einen Steamer einbauen und diesen in der Steuererklärung angeben darf (darf sie nicht). Oder der junge Hobby-Gärtner, der vorsichtig fragte, ob er denn Ausgaben zum Unterhalt seines Gartens von den Steuern abziehen darf (darf er, sofern er den Wert des Grundstücks mit baulichen Veränderungen nicht erhöht).
Diverse solcher praktischen Fragen verhalfen auch den anderen Teilnehmern zu mehr Klarheit. So war der Austausch unter den Zuhörern bereits während der Fragerunde intensiv und hilfreich und wurde danach beim Apéro nahtlos fortgesetzt.
 


Alternative zum Hauseigentümerverband
Der Hausverein Ostschweiz ist eine von acht Sektionen des Hausvereins Schweiz für umweltbewusste und faire Eigentümerinnen und Eigentümer. Dieser wurde 1988 gegründet, zählt heute 13'000 Mitglieder und versteht sich als Alternative zum Hauseigentümerverband. Das Dach des Verbandes bildet der Zentralvorstand, den Hildegard Fässler (Nationalrätin 1997 bis 2013) präsidiert.