Sauberes Wasser f├╝r die Welt
27.01.2020

Sauberes Wasser f├╝r die Welt

Jungen Ingenieuren den Einstieg die Berufswelt erleichtern und Startups fördern: Unter diesen Vorzeichen ist die Sektion Thurgau von Swiss Engineering am 23. Januar ins neue Jahr gestartet. Der aus Ermatingen stammende Jungunternehmer Fabio Hüther präsentierte dabei sein Unternehmen, das sich dafür einsetzt, sauberes Wasser in die Welt zu bringen.

Junge Menschen seien der entscheidende Faktor für künftigen Wohlstand, machte Sektionspräsident Giovanni Crupi (rechts im Bild) an der Neujahrsbegrüssung in Weinfelden deutlich. Ein Bildungssystem wie das schweizerische, das allen dieselben Chancen eröffne, biete eine hervorragende Grundlage, um Ideen und Innovationen umzusetzen.

Ganz in diesem Sinne verfolge die Sektion Thurgau von Swiss Engineering mit ihren Veranstaltungen das Ziel, jungen Ingenieuren den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern und gleichzeitig Startups zu fördern, sagte Crupi. Nicht ungefähr wurde Co-Working Weinfelden als Veranstaltungsort gewählt, ein Umfeld fürs Arbeiten, Netzwerken und für neue Geschäftsideen.

Eine Plattform erhielt die Umuntu GmbH, ein Thurgauer Startup, das sauberes Wasser in die Welt bringen will. 2017 vom damaligen Ingenieurstudenten Fabio Hüther (links) aus Ermatingen gegründet, hat das Unternehmen inzwischen Produkte auf den Markt gebracht, die dank Nanofilterung für kompromisslos sauberes Trinkwasser sorgen oder weiches, optimales Verbrauchswasser für Haushalt und Garten liefern.

Stolzer Besitzer eines Umuntu-Trinkwasserfilters ist Sven Hannawald, ehemaliger deutscher Skispringer und heute TV-Experte und Unternehmensberater. Darüber hinaus versorgt die junge Firma Sportler oder medizinische Einrichtungen mit aufbereitetem Wasser, so unter anderem das Team des Fussballclubs Zürich. Auch internationale Projekte zur Begrünung der Wüste laufen.

Das vierköpfige Team sucht derzeit Investoren für die Entwicklung eines neuen Geräts, das die Möglichkeiten des Internets der Dinge nutzen will. Ganz bewusst engagiert sich das Unternehmen seit Anbeginn für Hilfsprojekte unter anderem in Afrika, nämlich über den Verein Umuntu Movement Switzerland. «Wir setzen unsere Ingenieurskunst auch für Menschen ein, die es schwieriger haben als wir», betonte Hüther.