Satelliten sollen Wärmelecks aufspüren
Text: pd/stz.
Wärmeverluste und Leckagen in unterirdischen Fernwärmeleitungen bleiben oft lange unentdeckt. Die LaGrand GmbH entwickelt deshalb eine Lösung, die Satellitendaten mit weiteren Informationen verknüpft und mithilfe künstlicher Intelligenz auswertet. Damit sollen Schäden frühzeitig erkannt werden. Fernwärmebetreiber könnten so Unterhaltsarbeiten gezielter planen, Energieverluste reduzieren und aufwendige Kontrollen vor Ort vermeiden.
Die Rey Technology AG setzt beim betrieblichen Energiehaushalt an. Ihr intelligentes Energiemanagementsystem soll Energieflüsse sichtbar machen und Verbrauch, Produktion sowie Speicherung aufeinander abstimmen. Für die Erprobung unter realen Bedingungen sucht das Unternehmen fünf Pilotbetriebe. Die EKT Energiestiftung unterstützt die Einführung bei den ausgewählten Unternehmen mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten.
«Neue Technologien müssen nicht nur technisch überzeugen, sondern sich auch in der Praxis bewähren», sagt Fabian Etter, Präsident des Stiftungsrats der EKT Energiestiftung.
Zusätzlich beteiligt sich die Stiftung an der Zürcher Recoal AG. Diese entwickelt ein Verfahren, das feuchte Restbiomasse in einen stabilen, kohlenstoffreichen Stoff umwandelt. Durch dessen Einlagerung im Untergrund soll der gebundene Kohlenstoff langfristig der Atmosphäre entzogen bleiben. Ein Pilotprojekt in der Schweiz soll die Sicherheit und Dauerhaftigkeit der Speicherung nachweisen und das Potenzial für eine spätere Umsetzung im Thurgau untersuchen.
Weitere Fördergesuche können bis zum 30. November 2026 eingereicht werden, um in die nächste Prüfrunde zu gelangen.