SAK stärkt Kerngeschäft und investiert in Versorgungssicherheit
Text: pd/stz.
CEO Martin Simioni sagt: «Die neue Eigentümerstrategie ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der SAK, wobei die Versorgung der Ostschweiz im Zentrum steht.» CFO Cornel Loser ergänzt: «Die SAK ist strategisch gut positioniert. Das regulierte Geschäft bildet eine über 100 Jahre gewachsene, solide Basis für unsere umfassenden Energie- und ICT-Dienstleistungen.»
Investitionen stärken die Versorgungssicherheit
Im Jahr 2025 investierte die SAK über 30 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung des Verteilnetzes. Damit wird die Versorgungssicherheit in der Region weiter gestärkt. Mit dem neuen gesetzlichen Rahmen durch den Mantelerlass ergeben sich zusätzliche Impulse für den Netzausbau und die Integration erneuerbarer Energien.
Die hohe Netzqualität zeigt sich auch in den Kennzahlen: Während die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Endverbraucher in der Schweiz bei rund 16 Minuten liegt, erreicht die SAK einen Wert von lediglich 11 Minuten und zählt damit zu den zuverlässigsten Netzbetreibern des Landes.
Glasfaser, ICT und Energiegemeinschaften wachsen weiter
Die SAK hat ihr Engagement im Glasfaserausbau 2025 gezielt ausgebaut. Durch strategische Partnerschaften und die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur werden parallele Netze vermieden und der Ausbau beschleunigt. Mit dem Rechenzentrum RZO in Gais sowie der Tochtergesellschaft iWay bietet die SAK zudem umfassende ICT-Dienstleistungen an und stärkt ihre Rolle als integrierte Dienstleisterin.
Ein Schwerpunkt lag 2025 auf Energiegemeinschaften. Betreiber von Photovoltaikanlagen können ihren Solarstrom direkt lokal vermarkten und profitieren von höheren Erträgen. Gleichzeitig erhalten Verbraucher Zugang zu nachhaltig produziertem Strom zu attraktiven Konditionen. Mit dem zunehmenden Ausbau der Photovoltaik gewinnt auch das Flexibilitätsmanagement weiter an Bedeutung.
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