St.Gallen

SAK stärkt Kerngeschäft und investiert in Versorgungssicherheit

SAK stärkt Kerngeschäft und investiert in Versorgungssicherheit
Martin Simioni
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Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Umsatz auf 593,97 Millionen Franken gesteigert und das operative Ergebnis (EBIT) mit 26,20 Millionen mehr als verdoppelt. Das EBITDA legte um rund 47 Prozent auf 75,13 Millionen zu. Parallel dazu investierte das Unternehmen über 30 Millionen in den Ausbau der Netzinfrastruktur und stärkte damit gezielt die Versorgungssicherheit in der Ostschweiz.

Text: pd/stz.

CEO Martin Simioni sagt: «Die neue Eigentümerstrategie ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der SAK, wobei die Versorgung der Ostschweiz im Zentrum steht.» CFO Cornel Loser ergänzt: «Die SAK ist strategisch gut positioniert. Das regulierte Geschäft bildet eine über 100 Jahre gewachsene, solide Basis für unsere umfassenden Energie- und ICT-Dienstleistungen.»

Investitionen stärken die Versorgungssicherheit

Im Jahr 2025 investierte die SAK über 30 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung des Verteilnetzes. Damit wird die Versorgungssicherheit in der Region weiter gestärkt. Mit dem neuen gesetzlichen Rahmen durch den Mantelerlass ergeben sich zusätzliche Impulse für den Netzausbau und die Integration erneuerbarer Energien.

Die hohe Netzqualität zeigt sich auch in den Kennzahlen: Während die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Endverbraucher in der Schweiz bei rund 16 Minuten liegt, erreicht die SAK einen Wert von lediglich 11 Minuten und zählt damit zu den zuverlässigsten Netzbetreibern des Landes.

Glasfaser, ICT und Energiegemeinschaften wachsen weiter

Die SAK hat ihr Engagement im Glasfaserausbau 2025 gezielt ausgebaut. Durch strategische Partnerschaften und die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur werden parallele Netze vermieden und der Ausbau beschleunigt. Mit dem Rechenzentrum RZO in Gais sowie der Tochtergesellschaft iWay bietet die SAK zudem umfassende ICT-Dienstleistungen an und stärkt ihre Rolle als integrierte Dienstleisterin.

Ein Schwerpunkt lag 2025 auf Energiegemeinschaften. Betreiber von Photovoltaikanlagen können ihren Solarstrom direkt lokal vermarkten und profitieren von höheren Erträgen. Gleichzeitig erhalten Verbraucher Zugang zu nachhaltig produziertem Strom zu attraktiven Konditionen. Mit dem zunehmenden Ausbau der Photovoltaik gewinnt auch das Flexibilitätsmanagement weiter an Bedeutung.

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Fortschritte bei Wasserkraft und Gewässerschutz

Mit der ökologischen Sanierung der Wasserkraftwerke Lienz, Blatten und Montlingen am Rheintaler Binnenkanal hat die SAK einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz geleistet. Neue Fischtreppen und technische Anlagen verbessern die Durchgängigkeit der Gewässer und ermöglichen zahlreichen Fischarten eine sichere Wanderung. Erste Auswertungen bestätigen die Wirksamkeit der Massnahmen.

In Herisau plant die SAK einen neuen Wärmeverbund, der Abwärme und Erdwärme nutzt. Das Projekt reduziert fossile Energieträger und stärkt die lokale Energieversorgung. Der Start des Vorprojekts ist ab 2026 vorgesehen.

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