St.Gallen

Rhema-Hallen sind mit 500 Tonnen gesichert

Rhema-Hallen sind mit 500 Tonnen gesichert
Die temporären Hallen auf der Allmend in Altstätten werden gleich dreifach gesichert. Unter anderem mit Gewichtsteinen, die allein schon 300 Tonnen wiegen.
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Die sich im Aufbau befindende Messestadt der Rhema hat die heftigen Sturmböen der letzten Tage wie erwartet schadlos überstanden. Die Veranstalter investieren viel in die Sicherheit und verankern die temporären Hallen gleich dreifach.

Text: pd

Aufgrund des durchnässten Bodens wird dieses Jahr als Alternative für das Rhema-Zirkuszelt eine 30 Meter breite und 40 Meter lange Giebelhalle aufgebaut. Im als Trojka-Energy-Dome bekannten Floor wird das Programm mit Stars wie DJ Tatana, Tanja La Croix, Wildstylez und DJ’s From Mars wie geplant stattfinden.

Einziger Unterschied: Die Lokalität ist dieses Jahr viereckig und nicht rund. «Dank dem grossen Einsatz der Messeleitung und der Flexibilität des Messebauers ist es uns trotz den Feiertagen gelungen, eine ideale Ersatzlösung zu finden», freut sich Ralph Dietsche, Mediensprecher der Rheintal Messe und Event AG.

Mit den Aufbauarbeiten der zusätzlichen Halle wurde heute Dienstagmorgen begonnen. Auf den Zeitplan hat die getroffene Infrastrukturanpassung keinen nennenswerten Einfluss. «Als Veranstalter eines solchen Grossanlasses sind wir es uns gewohnt auf neue Gegebenheiten zu reagieren, innert Kürze Lösungen zu finden und diese umzusetzen», sagt Ralph Dietsche.

Hallen sind dreifach gesichert

Seit der Neulancierung der Rhema vor neun Jahren werden die Messehallen mit festen Seitenwänden gleich dreifach gesichert. Nebst der üblichen Verankerung im Untergrund werden die Seitenwände zusätzlich mit dem 200 Tonnen wiegenden Schwerlastboden verschraubt.

Als dritte Sicherheit werden die Messe-, Tagungs- und Unterhaltungshallen sowie Infrastrukturbauten mit 300 Tonnen schweren Gewichtsteinen beschwert. «Mit diesen Massnahmen erzielen wir die grösstmögliche Sicherheit für die Messebesucher, die Aussteller sowie unsere Mitarbeiter», versichert Ralph Dietsche. Der finanzielle Mehraufwand sei zwar beträchtlich, aber die Sicherheit stehe an oberster Stelle.

Witterung als Herausforderung

Gerade für Veranstaltungen mit temporären Bauten ist die Witterung eine der grössten Herausforderungen. Einerseits was den Untergrund, auf den nicht befestigten Flächen angeht, andererseits was das Klima in den Hallen betrifft.

Es gab schon Jahre, in denen es bei den Aufbauarbeiten der Rhema-Stadt geschneit hat und andere, bei denen die Rhema locker in kurzen Hosen und T-Shirt besucht werden konnte. Einen wesentlichen Einfluss auf die gute und ausgelassen Stimmung der Besucher hat die Temperatur jedoch nicht. Zumal die Messeleitung bemüht ist, in den Hallen ein möglichst angenehmes Raumklima zu schaffen.

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