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Reichardt rettet Stewi

Reichardt rettet Stewi
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Die Reichardt AG aus Ruggell übernimmt die Winterthurer Stewi-Gruppe rückwirkend auf den 1. Januar 2023. Damit ist das Aus für den traditionsreichen Hersteller von Wäschespinnen und -ständern abgewendet. Stewi wird mit neuem Standort in Saland/Bauma weitergeführt.

Text: stz.

Die angekündigte ordentliche Geschäftsaufgabe der Stewi-Gruppe konnte heute abgewendet werden. Die Gruppe (Stewi steht für Steiner WInterthur; sie wurde 1947 durch Walter Steiner in Winterthur gegründet), bestehend aus der Stewi AG, Stewi of Switzerland AG und Stewi Holding AG, geht per 31. August 2023 die Hände der Reichardt AG aus Ruggell über und wird wie bisher mit Standort in der Schweiz weitergeführt.

Die Reichardt-Unternehmungen, die im Kunststoff- und Metall-verarbeitenden Umfeld tätig sind, übernehmen per 1. September 2023 rückwirkend auf den 1. Januar 2023 die gesamte Stewi-Gruppe. Der neue Standort der Gruppe wird ab 1. Januar 2024 in Saland/Bauma ZH sein. Die Produktions- und Montagearbeiten verbleiben somit in der Schweiz; die Arbeitsplätze können mit wenigen Fluktuationen alle erhalten bleiben.

Felix Reichardt übernimmt operative Führung

Die aktuelle Geschäftsführung, bestehend aus Stephan Ebnöther und Lorenz Fäh, freut sich, mit der Reichardt-Gruppe einen zukunftsorientierten und international agierenden Partner für Stewi gefunden zu haben.

Stephan Ebnöther scheidet per 31. August 2023 aus der Firma und allen damit verbundenen Aktivitäten aus. Felix Reichardt übernimmt die operative Führung der Stewi-Gruppe per 1. September 2023; Lorenz Fäh verbleibt weiterhin in der Geschäftsleitung und im VR.

Sämtliche Vertriebs- und Lieferketten bleiben somit erhalten und die Stewi AG wird sich mit ihren beliebten Produkten und Innovationen weiterhin der ökologischen und nachhaltigen Wäschetrocknung verpflichten, teilt das Winterthurer Unternehmen mit.

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