Raiffeisenbank St.Gallen wächst und steigert Gewinn
Text: pd/stz.
Trotz geopolitischer Spannungen und des anhaltend tiefen Zinsumfelds konnte die Genossenschaftsbank ihr Privat- und Firmenkundengeschäft ausbauen und ihre Ertragslage verbessern.
Das Wachstum im Kerngeschäft setzte sich fort. Das Hypothekarvolumen erhöhte sich um 38,95 Millionen auf 2,47 Milliarden Franken. Gleichzeitig nahmen die Kundeneinlagen um 30,19 Millionen auf 2,29 Milliarden zu. Beide Entwicklungen unterstreichen nach Angaben der Bank das anhaltende Vertrauen der Kunden in die Raiffeisenbank St.Gallen.
Zinsgeschäft erholt sich
Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich nach der schwächeren Vorjahresperiode um 9,0 Prozent auf 13,03 Millionen Franken. Auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich erfreulich: Der Erfolg stieg um 7,9 Prozent auf 5,23 Millionen.
Insbesondere im Vorsorge- und Anlagegeschäft verzeichnete die Bank eine höhere Nachfrage nach Vermögensverwaltungsmandaten und Vorsorgelösungen. Das Handelsgeschäft entwickelte sich ebenfalls positiv und steuerte 1,23 Millionen Franken zum Ergebnis bei. In der Vorjahresperiode waren es 1,14 Millionen gewesen.
Insgesamt erzielte die Raiffeisenbank St.Gallen im ersten Halbjahr einen Geschäftsertrag von 20,16 Millionen Franken. Gegenüber den 18,56 Millionen der Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum von 8,6 Prozent.
Aufwand sinkt deutlich
Parallel zur Ertragssteigerung konnte die Bank ihre Kosten reduzieren. Der Geschäftsaufwand sank um 6,2 Prozent auf 9,84 Millionen Franken. Der Personalaufwand verringerte sich um 8,3 Prozent auf 5,24 Millionen. Der Sachaufwand belief sich auf 4,60 Millionen Franken, nach 4,78 Millionen im Vorjahr.
Die Raiffeisenbank St.Gallen beschäftigt derzeit 89 Mitarbeiter, neun davon befinden sich in Ausbildung. Der Halbjahresgewinn erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 16,3 Prozent auf gut 1,6 Millionen Franken.
Bank erwartet weiterhin guten Geschäftsverlauf
Trotz des anspruchsvollen Umfelds und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten blickt die Bank zuversichtlich auf das zweite Halbjahr. Die Nachfrage nach Wohnbaufinanzierungen dürfte stabil bleiben. Gleichzeitig rechnet die Bank damit, dass das Anlage- und Vorsorgegeschäft weiter an Bedeutung gewinnen wird.
Dank ihrer regionalen Verankerung, der Nähe zu den Kunden und ihrer soliden finanziellen Basis erwartet die Raiffeisenbank St.Gallen auch für das zweite Halbjahr 2026 einen guten Geschäftsverlauf.
Die 2022 gegründete Raiffeisenbank St.Gallen weist eine Bilanzsumme von 3,11 Milliarden Franken aus. Sie zählt rund 38’600 Kunden, darunter 15’737 Genossenschafter, die über die Entwicklung der Bank mitbestimmen können.
Die Raiffeisenbank St.Gallen gehört zur Raiffeisen Gruppe, der zweitgrössten Bankengruppe im Schweizer Bankenmarkt. Die Gruppe zählt 3,77 Millionen Kunden und mehr als zwei Millionen Genossenschafter. Die 208 rechtlich selbstständigen Raiffeisenbanken sind schweizweit an 761 Standorten präsent.
Weitere Informationen und der detaillierte Halbjahresabschluss sind unter www.raiffeisen.ch/stgallen verfügbar.