Thurgau

Arbonia verkauft Geschäftshaus für 21 Millionen

Arbonia verkauft Geschäftshaus für 21 Millionen
Nach knapp zwei Jahrzehnten gibt Arbonia das Eigentum an ihrem 2007 errichteten Corporate Center ab
Lesezeit: 2 Minuten

Arbonia hat das ehemalige Corporate Center in Arbon für rund 21 Millionen Franken verkauft. Das vollständig vermietete Geschäftshaus wechselt den Eigentümer, der Konzern bleibt als Mieter am Standort. Mit dem abgeschlossenen Verkauf setzt Arbonia Kapital frei und treibt die Bereinigung ihres Immobilienportfolios voran.

Text: pd/stz.

 

Die Liegenschaft wird heute als Business-Center genutzt und ist vollständig an Dritte sowie an Arbonia vermietet. Der Verwaltungsrat hat dem Verkauf zugestimmt, der Kaufvertrag ist unterzeichnet und die Transaktion bereits vollzogen.

Für Arbonia markiert der Verkauf einen ersten wesentlichen Schritt bei der angekündigten Veräusserung nicht mehr betriebsnotwendiger Immobilien. Im Zuge der Konzentration auf das operative Kerngeschäft überprüft das Unternehmen sein Liegenschaftsportfolio laufend. Dabei wurden mehrere Objekte identifiziert, die aufgrund betrieblicher Optimierungen nicht mehr im Eigentum des Konzerns benötigt werden.

Ein Kaufangebot für das Arboner Geschäftshaus hatte das Unternehmen bereits bei der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse 2026 erwähnt. Nun hat Arbonia das zuletzt vorliegende Angebot von rund 21 Millionen Franken angenommen.

Einen finanziellen Vergleichswert liefert der Halbjahresbericht: Darin war das Business Center per Ende Juni mit einem Nettobuchwert von 19,8 Millionen Franken als zum Verkauf gehaltener Vermögenswert ausgewiesen. Davon entfielen 5,4 Millionen auf selbst genutzte Gebäudeteile und 14,4 Millionen auf die an Dritte vermieteten Flächen.

Am Standort Arbon bleibt das Unternehmen präsent. Parallel zum Verkauf hat Arbonia einen Mietvertrag über fünf Jahre abgeschlossen. Eine einseitige Verlängerungsoption ermöglicht es dem Konzern, die heutigen Büroflächen weitere fünf Jahre zu nutzen.

Finanziell bringt die Transaktion zusätzliche Liquidität und damit mehr Handlungsspielraum. Gleichzeitig entstehen künftig höhere Mietaufwendungen. Die Verpflichtungen aus dem Mietvertrag werden nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 16 als Leasingverbindlichkeiten bilanziert.

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