Pago verlagert 30 Stellen ins Ausland
13.05.2020

Pago verlagert 30 Stellen ins Ausland

Der Ettiketiermaschinenhersteller Pago AG verlagert wegen der aktuellen Wirtschaftslage 30 Stellen von Grabs nach Deutschland. Betroffen ist die Abteilung Maschinenbau.

Die Pago AG gibt’s schon seit 1896 – damals wurde das Unternehmen als Schreibwarenhandlung in Buchs gegründet. 1978 gründete Pago eine Tochterfirma in Deutschland: die Pago Etikettiermaschinen GmbH in Aichtal bei Stuttgart. Dorthin will die Firma, die seit 2012 zum japanischen Fuji-Seal-Konzern gehört, nun ihre Maschinenbaudivision verlagern.

«Rückläufige Auftragseingänge und besonders hohe Verluste im Geschäftsjahr 2019 machten es unumgänglich, mit der Produktionsverlagerung Effizienzreserven auszuschöpfen», schreibt die Pago. Zudem habe die Covid-19-Pandemie die Situation weiter verschärft und gravierende Folgen auf die zu erwartende Umsatzentwicklung im laufenden Jahr.

Betroffen von der Auslagerung nach Deutschland sind 30 Mitarbeiter; die restlichen Angestellten arbeiten weiterhin in Grabs.