Ostschweizer Projekte verpassen Award-Shortlist
Text: stz.
14 Projekte aus der ganzen Schweiz haben sich für die diesjährigen Standortförderungsawards des Netzwerks Standort Schweiz beworben. Eine Fachjury wählte daraus sechs Projekte aus, die Mitte September um eine der Auszeichnungen kämpfen.
Aus der Region gingen drei Bewerbungen ein. Die REGIO AR-St.Gallen-Bodensee bewarb sich mit dem Zukunftsprozess «Echo», der Kanton St.Gallen reichte das KI-Projekt «Innoguide» ein. Aus Graubünden trat die Quant AG mit dem Projekt «Marke graubünden» an. Keine dieser drei Bewerbungen schaffte den Sprung auf die Shortlist.
Ganz ohne Bündner Beteiligung findet die Endauswahl allerdings nicht statt: Nominiert wurde das Streetart-Projekt «Lo ZOO di Mesocco» der Associazione mMoMAm. Mesocco liegt im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden.
Im vergangenen Jahr gingen beide Standortförderungsawards in die Ostschweiz: An die Arealentwicklung Dorfzentrum Stein AR, eingereicht vom Amt für Wirtschaft und Arbeit Appenzell Ausserrhoden, sowie an die Made-in-St.Gallen-Initiative.
Sechs Projekte stehen im Finale
Neben «Lo ZOO di Mesocco» nominierte die Fachjury die Initiative «Internationaler Wirtschaftsstandort Baden 4.0» der Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Baden, den Innovation Booster «Future Food Farming» von Suisse Agro Leading House sowie das Carpooling-Projekt «MomòRide» der regionalen Entwicklungsorganisation des Mendrisiotto und Basso Ceresio.
Ebenfalls im Rennen sind das Beteiligungsmodell «Pitch & Win RiverPark» der Standortförderung EspaceSolothurn und das Bauprojekt «Synergiepark Sursee» des Regionalen Entwicklungsträgers Sursee-Mittelland.
Mit der Nomination ist der Gewinn noch nicht gesichert. Mitte September präsentieren die sechs Finalisten ihre Projekte persönlich vor der Jury. Diese entscheidet anschliessend, welche Projekte mit einem Standortförderungsaward ausgezeichnet werden.
Der sechsköpfigen Jury gehören Katharina Hopp, Vorstandsmitglied des Netzwerks Standort Schweiz, Thomas Bohn von der Greater Geneva Bern area, Lukas Huber von der Greater Zurich Area, Alessia Radaelli von Lausanne Région, Martin Saladin vom Staatssekretariat für Wirtschaft sowie Markus Schmidiger von der Hochschule Luzern an.