Ostschweiz

Ostschweizer Projekte verpassen Award-Shortlist

Ostschweizer Projekte verpassen Award-Shortlist
2025 hat die Ostschweiz noch gross abgeräumt
Lesezeit: 2 Minuten

Bei den Standortförderungsawards 2026 hat es keine Bewerbung aus St.Gallen, Thurgau oder Appenzell unter die sechs Nominierten geschafft. Mit «Lo ZOO di Mesocco» ist wenigstens ein Bündner Projekt im Rennen. 2025 gingen noch beide Standortförderungsawards in die Ostschweiz.

Text: stz.

14 Projekte aus der ganzen Schweiz haben sich für die diesjährigen Standortförderungsawards des Netzwerks Standort Schweiz beworben. Eine Fachjury wählte daraus sechs Projekte aus, die Mitte September um eine der Auszeichnungen kämpfen.

Aus der Region gingen drei Bewerbungen ein. Die REGIO AR-St.Gallen-Bodensee bewarb sich mit dem Zukunftsprozess «Echo», der Kanton St.Gallen reichte das KI-Projekt «Innoguide» ein. Aus Graubünden trat die Quant AG mit dem Projekt «Marke graubünden» an. Keine dieser drei Bewerbungen schaffte den Sprung auf die Shortlist.

Ganz ohne Bündner Beteiligung findet die Endauswahl allerdings nicht statt: Nominiert wurde das Streetart-Projekt «Lo ZOO di Mesocco» der Associazione mMoMAm. Mesocco liegt im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden.

Sechs Projekte stehen im Finale

Neben «Lo ZOO di Mesocco» nominierte die Fachjury die Initiative «Internationaler Wirtschaftsstandort Baden 4.0» der Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Baden, den Innovation Booster «Future Food Farming» von Suisse Agro Leading House sowie das Carpooling-Projekt «MomòRide» der regionalen Entwicklungsorganisation des Mendrisiotto und Basso Ceresio.

Ebenfalls im Rennen sind das Beteiligungsmodell «Pitch & Win RiverPark» der Standortförderung EspaceSolothurn und das Bauprojekt «Synergiepark Sursee» des Regionalen Entwicklungsträgers Sursee-Mittelland.

Mit der Nomination ist der Gewinn noch nicht gesichert. Mitte September präsentieren die sechs Finalisten ihre Projekte persönlich vor der Jury. Diese entscheidet anschliessend, welche Projekte mit einem Standortförderungsaward ausgezeichnet werden.

Der sechsköpfigen Jury gehören Katharina Hopp, Vorstandsmitglied des Netzwerks Standort Schweiz, Thomas Bohn von der Greater Geneva Bern area, Lukas Huber von der Greater Zurich Area, Alessia Radaelli von Lausanne Région, Martin Saladin vom Staatssekretariat für Wirtschaft sowie Markus Schmidiger von der Hochschule Luzern an.

Preisvergabe Ende November

Die Standortförderungsawards werden am Donnerstag, 26. November 2026, im Rahmen der Fachtagung «Dialog Herbst» in Bern vergeben. An der Veranstaltung zeichnet das Netzwerk Standort Schweiz zudem eine verdiente Persönlichkeit als Standortmanager des Jahres aus.

Der 1998 gegründete Dachverband zählt rund 110 Mitglieder aus den Bereichen Standortförderung, Regionenmarketing, Wirtschaftsförderung, Arealentwicklung, Raumplanung und Immobilien. Seit 2007 zeichnet er innovative Projekte der Standort- und Wirtschaftsförderung aus.

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