St.Gallen

OST bündelt ihre Forschung auf neuer Plattform

OST bündelt ihre Forschung auf neuer Plattform
Im Portal lassen sich bereits Publikationen, Personen, Organisationseinheiten, Abschlussarbeiten und weitere Forschungsergebnisse recherchieren
Lesezeit: 2 Minuten

Die OST – Ostschweizer Fachhochschule macht ihre Forschung mit dem neuen Portal «ORIX» leichter zugänglich. Die Plattform führt Publikationen, Forscher und Institute zusammen. Unternehmen und Öffentlichkeit sollen wissenschaftliche Ergebnisse einfacher finden und nutzen können.

Text: pd/mew

Mit ORIX hat die OST im Spätsommer 2026 eine zentrale Anlaufstelle für ihre Forschungsaktivitäten geschaffen. Das Kürzel steht für «OST Research Information Exchange». Die öffentlich zugängliche Plattform bündelt Forschungsinformationen und dient zugleich als digitales Archiv für frei zugängliche wissenschaftliche Publikationen der Hochschule.

Mit ORIX hat die OST im Spätsommer 2026 eine zentrale Anlaufstelle für ihre Forschungsaktivitäten geschaffen. Das Kürzel steht für «OST Research Information Exchange». Die öffentlich zugängliche Plattform bündelt Forschungsinformationen und dient zugleich als digitales Archiv für frei zugängliche wissenschaftliche Publikationen der Hochschule.

Das Portal richtet sich an Forscher, Unternehmen, andere Hochschulen, Medien und die interessierte Öffentlichkeit. Es zeigt, zu welchen Themen die OST forscht und welche Ergebnisse daraus entstehen. Wissenschaftliche Arbeiten sollen dadurch leichter auffindbar, zitierbar und weiterverwendbar werden.

Wissen für Wirtschaft und Gesellschaft erschliessen

Eine zentrale Funktion übernimmt ORIX als neues Open-Access-Repositorium der OST. Darüber werden künftig frei zugängliche Publikationen der Hochschule bereitgestellt. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst ohne technische oder rechtliche Barrieren verfügbar zu machen.

«Forschungsergebnisse sollen nicht nur entstehen, sondern auch gefunden, genutzt und weitergedacht werden können», sagt Projektleiterin Monika Kriemler von der Bibliothek der OST. Die bessere Sichtbarkeit fördere den wissenschaftlichen Austausch und stärke den Wissens- und Technologietransfer in Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Plattform unterstützt zudem die nationalen Open-Access-Ziele von swissuniversities sowie entsprechende Anforderungen von Forschungsförderern wie dem Schweizerischen Nationalfonds und Innosuisse.

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Verteilte Informationen zusammenführen

Bisher waren die Forschungsinformationen der OST auf verschiedene Systeme verteilt. Dazu gehörten die Websites der 39 Forschungsinstitute und Kompetenzzentren, Fach- und Publikationsdatenbanken sowie persönliche Profile von Forschenden.

ORIX führt diese Informationen schrittweise zusammen, beginnend mit den Publikationen. Diese werden mit den beteiligten Personen, Instituten und Forschungsaktivitäten verknüpft. Das erleichtert die Suche und schafft zugleich eine einheitlichere Grundlage, um die Forschungsleistungen der Hochschule zu dokumentieren und auszuwerten.

International vernetzt und weiter im Aufbau

Technisch basiert ORIX auf der Open-Source-Lösung DSpace-CRIS. Über Schnittstellen lässt sich das Portal mit internen Systemen und internationalen Forschungsinfrastrukturen verbinden. Dazu zählen ORCID zur eindeutigen Identifikation von Forschern, DOI beziehungsweise DataCite für dauerhafte Kennungen wissenschaftlicher Ergebnisse und die Bibliotheksrechercheplattform swisscovery.

Im Portal lassen sich bereits Publikationen, Personen, Organisationseinheiten, Abschlussarbeiten und weitere Forschungsergebnisse recherchieren. Die Bereiche Forschungsprojekte und geistiges Eigentum befinden sich noch im Aufbau und werden schrittweise ergänzt.

Das Forschungsportal ist unter orix.ost.ch öffentlich zugänglich.

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