20.08.2018

OaS enthüllt Spesenaffären-Namen

Gegen Mitarbeiter und ein Institut der Universität St.Gallen läuft seit Ende Juni eine Untersuchung wegen Unregelmässigkeiten bei Spesenbezügen. Gegen wen war bislang unbekannt. Nun hat die «Ostschweiz am Sonntag» herausgefunden, dass die Administrativuntersuchung gegen das Institut für Finanzwissenschaft, Finanzrecht und Law and Economics läuft. Ebenfalls im Fokus der Untersuchungen stehe der am Institut inzwischen nicht mehr tätige Rechtsprofessor Peter Sester.

Der Präsident des Universitätsrats, Regierungsrat Stefan Kölliker, möchte sich gemäss OaS zu den Informationen nicht äussern. «Die Aussagen werden mit Rücksicht auf das laufende Verfahren und den Rechtsschutz der Betroffenen nicht kommentiert.»

Auch die Universität selbst hält sich bedeckt: «Es gibt im Vergleich zur Medienmitteilung vom 21. Juni 2018 keine neuen Informationen», schreibt Jürg Roggenbauch, Leiter der Medienstelle, gemäss OaS. Der Hauptverdächtige, Peter Sester (Bild), liess eine Bitte der OaS um Stellungnahme bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Sester lehrt seit vier Jahren als ordentlicher Professor an der Universität St.Gallen. Sein Lehrstuhl für Internationales Wirtschaftsrecht und Law and Economics wurde im Februar 2014 neu eingerichtet.