Neun neue Wohnhäuser für Teufen
28.01.2019

Neun neue Wohnhäuser für Teufen

Am 10. Februar findet in Teufen die Abstimmung über den Gestaltungsplan „Unteres Gremm“ statt. Die Projektentwickler des dortigen Bauvorhabens luden deshalb die interessierte Bevölkerung zur Erläuterung der Vorlage an den Ort des Geschehens ein. 30 Besucher folgten der Einladung am letzten Samstag und informierten sich aus erster Hand über die vorgesehene Wohnüberbauung mit 75 neuen Miet- und Eigentumswohnungen.

Vergangenen Samstag luden die «Tüüfner» Projektentwickler Peter Mettler und Rolf Schubiger zur Orientierung und Begehung des Gebiets Unteres Gremm in Teufen ein. 30 Personen folgten dieser Einladung und hörten bei Glühwein und Punsch den Ausführungen des Architekten Thomas Schregenberger (Bildmitte) zu, dessen Projekt den Architekturwettbewerb gewonnen hatte.

Zahlreiche neue Mietwohnungen
Die vorgesehene Wohnüberbauung sieht neun punktförmige Wohnhäuser mit Miet- und Eigentumswohnungen vor. Das Aussehen der Häuser mit Säntissicht orientiert sich an den ortstypischen Fabrikantenhäusern der Nachbarschaft sowie an der appenzellischen Baukultur. Die Erschliessung erfolgt über drei Zufahrten. Der grosszügige Grünbereich soll als offene Wiesenlandschaft mit grossen und mittelgrossen, einheimischen Laubbäumen und durchgehendem, öffentlichen Fusswegnetz gestaltet werden.

Qualitativ hochstehende Architektur
Das Siegerprojekt wurde aus mehreren Vorschlägen namhafter Teilnehmer als qualitativ hochstehend, clever, vielversprechend und beeindruckend ausgewählt. Die Projektvorbereitungsarbeiten dauerten rund zwei Jahre. „Peter Mettler und ich haben viel Herzblut in dieses Vorhaben gesteckt. Wollen wir doch für unseren langjährigen Wohnort Teufen nur das Beste“, erklärt Rolf Schubiger.

Alternative: Mehrstöckige Gebäude in Regelbauweise
Als Projektentwickler freute sich Peter Mettler über die positiven Stimmen. Lobten doch zahlreiche Anwesende das vorgestellte Projekt und bekundeten spontanes Interesse an einer Mietwohnung. „Es war uns immer wichtig, auf dem Grundstück etwas Besonderes zu errichten“, betonte Peter Mettler. Daher hoffe er auch auf die Zustimmung der Stimmbürger am 10. Februar.

Sollte das Projekt abgelehnt werden, würden im Unteren Gremm wohl mehrstöckige Gebäude in Regelbauweise entstehen, erklärt er. Diese würden dann ohne Gestaltungsplan, ohne öffentliche Verbindungsstrasse und ohne öffentliche Fusswege erstellt.