Nackter Wahnsinn am Theater St.Gallen
04.01.2019

Nackter Wahnsinn am Theater St.Gallen

„Riesengrosser Spass“, „pures Schauspieltheater“, „Komödie und Action in einem“: So umschreibt Regisseur Martin Pfaff die Komödie Der nackte Wahnsinn von Michael Frayn. Sie hat am Freitag, 11. Januar, 19.30 Uhr, am Theater St.Gallen Premiere.

Mit Der nackte Wahnsinn hat der britische Dramatiker Michael Frayn den Klassiker der Tür-auf-Tür-zu-Komödien geschrieben. Das 1982 in London uraufgeführte Stück handelt von einer Tourneetheatertruppe, bei der am Abend vor der Premiere die Nerven blank liegen, weil bei der Generalprobe so gut wie nichts klappt. Dabei bietet die Verwechslungskomödie „Nackte Tatsachen“, die geprobt wird, schon reichlich komischen Stoff. Und hinter jeder Tür lauert ein neues Problem.

Zudem ist Der nackte Wahnsinn ein Theaterstück über das Theater selber. Denn das Publikum sieht immer wieder den ersten Akt, nur aus verschiedenen Perspektiven: Zuerst von vorne, dann von hinter der Bühne – und schliesslich nach einer Reihe von Tourneevorführungen wieder von vorne. Aber: Was vorne gut geht, geht hinten regelmässig schief.

Für Regisseur Martin Pfaff ist Der nackte Wahnsinn „ein riesengrosser Spass“ und „Komödie und Action in einem, gespickt mit komischen und rührenden Situationen, reizenden Figuren, Slapstick, Wortwitz, Rasanz“ – wobei aber die Schauspieler mit ihrer Artistik im Mittelpunkt stünden. Sie müssten die ganzen geforderten Abläufe fast wie Sportler trainieren, sagt Pfaff. „Dabei darf man nie die Figuren und ihre Beziehungen aus dem Auge verlieren. Die müssen möglichst plastisch werden. So wird das ganze Spektakel saftig und abwechslungsreich.“ Für die Umsetzung hat Ausstatter Mathias Rümmler eine drehbare Puppenstube gebaut. Es spielt das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen.

Premiere: Freitag, 11. Januar 2019
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Grosses Haus

Einführungsmatinee: Sonntag, 6. Januar 2019, 11 Uhr, Lokremise

Inszenierung: Martin Pfaff
Ausstattung: Mathias Rümmler
Licht: Andreas Enzler
Dramaturgie: Armin Breidenbach

Dotty Otley (Mrs. Clackett): Birgit Bücker
Garry Lejeune (Roger Tramplemain): Christian Hettkamp
Brooke Ashton (Vicky): Anja Tobler
Frederick Fellowes (Philip Brent/Scheich): Marcus Schäfer
Belinda Blair (Flavia Brent): Diana Dengler
Selsdon Mowbray (Einbrecher): Bruno Riedl
Lloyd Dallas, Regisseur: Matthias Albold
Poppy Norton-Tayler, Regieassistentin: Anna Blumer
Tim Allgood, Inspizient: Oliver Losehand

Die weiteren Vorstellungen
Freitag, 18. Januar 2019, 19.30 Uhr
Sonntag, 27. Januar 2019, 17 Uhr
Sonntag, 3. Februar 2019, 19.30 Uhr
Montag, 4. Februar 2019, 19.30 Uhr
Mittwoch, 6. Februar 2019, 19.30 Uhr
Sonntag, 10. Februar 2019, 14.30 und 19.30 Uhr
Dienstag, 5. März 2019, 19.30 Uhr
Dienstag, 26. März 2019, 19.30 Uhr
Freitag, 29. März 2019, 19.30 Uhr
Mittwoch, 24. April 2019, 19.30 Uhr
Donnerstag, 23. Mai 2019, 19.30 Uhr (zum letzten Mal)