Meteomatics schärft Solarprognosen
Text: stz.
Die Neuerung verbindet physikalische Modellierung mit künstlicher Intelligenz. In einer unternehmenseigenen Überprüfung für September 2026 fiel der mittlere absolute Fehler bei der Vorhersage der Sonneneinstrahlung um 11,9 Prozent geringer aus als bei unverarbeiteten Modelldaten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage. Der Vergleich bezieht sich auf die ersten 48 Stunden der Prognose.
Präzisere Strahlungsdaten sollen helfen, die erwartete Solarstromproduktion besser einzuschätzen. Energieunternehmen können damit ihre Handelsentscheidungen, die Kapazitätsplanung und den Umgang mit Abweichungen zwischen prognostizierter und tatsächlicher Produktion verbessern.
Das am 4. November veröffentlichte Produktupdate umfasst weitere Funktionen: Für Schiffe, Flugzeuge und Drohnen lassen sich Wetterdaten neu entlang ihrer Route abfragen, passend zu Zeitpunkt, Position und gegebenenfalls Flughöhe. Zudem bietet die Wetterplattform MetX einen Marktplatz mit vorgefertigten Ansichten, die den Einstieg und die Nutzung neuer Funktionen erleichtern sollen.