Meteomatics spart Primeo Millionen
Text: stz.
Primeo Energie bewirtschaftet ein Solarportfolio mit rund einem Gigawatt installierter Leistung und mehr als 10’000 Anlagen, überwiegend kleinen Dachanlagen in der Schweiz. Weicht deren Stromproduktion von den Prognosen ab, entstehen Kosten für den Ausgleich. Entsprechend wertvoll sind präzise Wetterdaten.
Für seine automatisierte Solarprognose setzt das Energieunternehmen auf das hochauflösende Wettermodell EURO1k von Meteomatics. Dieses liefert stündlich aktualisierte Daten für rund 150 repräsentative Standorte. Innerhalb von zehn Minuten stehen daraus neue Produktionsprognosen für den kurzfristigen Stromhandel bereit.
Zuvor arbeitete Primeo mit täglichen Vorhersagen für wenige Standorte und korrigierte diese bei Wetteränderungen manuell. Das neue System reagiert automatisch auf veränderte Bedingungen – auch am Wochenende. Damit reduziert das St.Galler Wettertechnologieunternehmen für seinen Kunden sowohl den Arbeitsaufwand als auch die finanziellen Folgen ungenauer Prognosen.