LafargeHolcim zieht sich aus Malaysia zurück
02.05.2019

LafargeHolcim zieht sich aus Malaysia zurück

Der Zementkonzern LafargeHolcim mit Hauptsitz in Rapperswil-Jona trennt sich von Aktivitäten in Malaysia und Singapur. Die daraus erzielten Erlöse erlaubten es, den eigenen Verschuldungsgrad weiter zu senken, teilte LafargeHolcim mit.

In Malaysia traf LafargeHolcim den Angaben zufolge eine Vereinbarung mit YTL Cement Berhad für den Verkauf seines 51 Prozent-Anteils an Lafarge Malaysia Berhad für 396 Millionen US-Dollar in bar - entsprechend 3,75 Malayische Ringgit je Aktie. Dies entspreche einer Prämie von 43 Prozent gegenüber den letzten 90 Handelstagen von Lafarge Malaysia Berhad an der malaysischen Börse.

LafargeHolcim habe in Malaysia drei integrierte Zementwerke und zwei Mahlwerke betrieben, heisst es weiter. Mit dem Verkauf ziehe sich der Konzern nun vollständig aus Malaysia zurück.

In Singapur traf der Zementkonzern eine Vereinbarung mit YTL Cement Singapore PTE Ltd für den Verkauf seines gesamten Anteils von 91 Prozent an Holcim Singapore Ltd, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen war. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht.

Verschuldungsgrad verringern
Die Erlöse der beiden Transaktionen erlaubten es, den Verschuldungsgrad um 0,1x zu verbessern und den Zielwert von 2x oder weniger für das Verhältnis der Nettofinanzschulden zum wiederkehrenden EBITDA per Ende 2019 zu erreichen.

Der Abschluss der Transaktion ist gemäss Mitteilung für das zweite Quartal 2019 geplant - vorbehaltlich der üblichen Genehmigungsverfahren.