Künstliche Intelligenz im Fokus
26.09.2019

Künstliche Intelligenz im Fokus

Der Digital Summit Liechtenstein am 25. September in Vaduz hat sich einem entscheidenden Zukunftsthema gewidmet: Der künstlichen Intelligenz. Die Konferenz für digitale Entscheider bot einerseits hochkarätige Speaker wie Starmind-Gründer Pascal Kaufmann und Microsoft-Experte Marc Holitscher. Andererseits glänzte das Branchentreffen der Entscheidungsträger des Digitalstandorts mit informativen Breakout-Sessions.

Im Rahmen der Standortinitiative digital-liechtenstein.li fand am Mittwoch, 25. September 2019, im Vaduzer Saal zum zweiten Mal der Digital Summit Liechtenstein statt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr widmete sich die zweite Ausgabe der Konferenz dem Thema „Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz“. Die Konferenz bot neuestes Wissen und Trends und lockte rund 300 Führungspersonen und Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an. Die Konferenz gilt als Branchentreffen der Entscheidungsträger des Digitalstandortes Liechtensteins und konnte ausserdem zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland begrüssen.

Hochkarätige Referenten
Nach der Begrüssung durch Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister Daniel Risch zeigten verschiedene Fachreferenten auf, wie die künstliche Intelligenz die Wirtschaft grundlegend verändern kann und beleuchteten sowohl Chancen als auch Risiken für die Wirtschaftsstandorte Liechtenstein und Schweiz. Der Neurowissenschaftler Pascal Kaufmann hat das Start-up Starmind mitbegründet. Das Unternehmen hilft Firmenkunden wie Nestlé, Swisscom, Munich Re oder Bayer, ihr Wissen mittels selbstlernenden Know-how-Netzwerken zu organisieren und zählt zu den bekanntesten Unternehmen im deutschsprachigen Raum im Bereich der künstlichen Intelligenz. Nach Ansicht von Kaufmann bietet die Technologie enorme Chancen: „Ich denke, dass uns ein goldenes Zeitalter bevorstehen kann, wenn wir die künstliche Intelligenz richtig einsetzen.“

Während Kaufmann besonders die positiven Seiten hervorhob, ging Microsoft-Experte Marc Holitscher auf die Herausforderungen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz ein. Das Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Schweiz zeigte auf, dass neue Technologien nicht selbstständig entstehen, sondern sich durch menschliche Entscheidungen entwickeln. Im Talk mit Moderatorin Sunnie Groeneveld (Bild) beleuchtete zudem Netcetera-CEO Andrej Vckovski die Bedeutung von künstlicher Intelligenz für die Unternehmen in Liechtenstein und der Schweiz aus Sicht des Software-Unternehmens.

Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister Daniel Risch zog folgendes Fazit zum Thema des heutigen Tages: „Die Organisatoren haben mit dem Thema Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz ein äusserst aktuelles und kontroverses Thema ausgewählt. Ich bin überzeugt, dass sich das Potenzial der künstlichen Intelligenz dort am meisten entfalten kann, wo sie die Menschen in ihrer täglichen Arbeit unterstützt und entlastet.“

Breakout-Sessions geben Einblick in die Praxis
Einen wesentlichen Aspekt der Veranstaltung bildet der Erfahrungsaustausch und die Wissensvermittlung aus der Praxis. Integraler Bestandteil der Tagung waren sogenannte Breakout-Sessions, in denen Zukunftsthemen der Digitalisierung näher beleuchtet wurden. Im Rahmen von 45- minütigen Workshops präsentierten die Unternehmen und Organisationen Microsoft, Netcetera, CoAgency, Universität Liechtenstein und die Hochschule für Technik Buchs (NTB) neuestes Wissen und Best-Practice-Beispiele zu Themen wie Künstlicher Intelligenz, Cyber Security, Digital Sales Transformation und virtuelle Realität.

Aushängeschild von digital-liechtenstein.li
Die Konferenz ist ein Aushängeschild der Standortinitiative digital-liechtenstein.li, welche den Wirtschaftsstandort Liechtenstein massgeblich in der digitalen Transformation und Innovation unterstützt. Die Initiative digital-liechtenstein.li vernetzt aktuell rund 40 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um den Wirtschaftsstandort Liechtenstein in den Übergang ins digitale Zeitalter zu begleiten. Getragen wird die Initiative von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein und steht unter dem Patronat von S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein.

Informationen, Videos und Bilder unter www.digitalsummit.li