Krapf produziert, liefert und montiert 2'000 Fenster
23.08.2019

Krapf produziert, liefert und montiert 2'000 Fenster

Die Krapf AG aus Engelburg ist Spezialistin für Fassaden sowie Glas- und Metallbau. Das Unternehmen hat kürzlich den Zuschlag erhalten, für die Neubauten des Kantonsspital St.Gallen/Ostschweizer Kinderspital insgesamt fast 2'000 Fenster zu liefern.

Der Auftrag entspricht einem Auftragsvolumen im Wert von rund zehn Millionen Franken. Für eine Fassadenfläche von 5200 m2 wird die Krapf AG Ganzmetall-Alu-Fenster herstellen, liefern und montieren. Es geht dabei um fast 2'000 Fensterelemente mit Fest-/Isolierverglasung, sowie Storenkästen und Fensterbänke aus Aluminium wie auch Leibungs- und Stützverkleidungen. Darüber hinaus werden für die Regelgeschosse Holz-Metall Fenster gefertigt und rund 60 Türelemente aus wärmegedämmten Ganzmetallprofilen produziert.

Mit ihren über 5'000 m2 Produktionsfläche und CNC-Fräsen der neusten Generation ist die Krapf AG bestens vorbereitet, den Auftrag planmässig und in der gewohnten präzisen Qualität abwickeln zu können. Für die Bewältigung des Auftrags werden in Spitzenzeiten in der Produktion in Engelburg 20 bis 30 Personen an der Planung, Konstruktion und der Fertigung arbeiten. Dazu werden zusätzliche Stellen geschaffen.

KSSG, OKS: Das Bauprojekt «Come Together»
Der von Fawad Kazi Architekten geplante Spitalkomplex nimmt weiter Form an: Die Planung und Ausführung des Projekts Kantonsspital St.Gallen KSSG und des Ostschweizer Kinderspitals OKS verläuft insgesamt von 2014 bis 2028 und umfasst die Einzelprojekte Pavillon KSSG, Neubau Haus 10, Neubau Haus 07A, Neubau Haus 07B sowie den Neubau OKS.

Bereits 2021 soll das KSSG fertiggestellt werden, 2023 das OKS und darauffolgend der Neubau Haus 07B.

Im Jahr 2014 begann das Bauprojekt «Come Together», um Patientenversorgung und Behandlungsprozesse zu zentralisieren und optimieren. Durch den Abbruch mehrerer kleinerer Gebäude und die Neubauten der Häuser 10, 07A, 07B sowie des Ostschweizer Kinderspitals soll eine Infrastruktur geschaffen werden, die optimale Bedingungen für die medizinische Leistungserbringung von morgen schafft. Durch die räumliche Nähe des Kinderspitals auf dem gleichen Areal wird das Mutter-Kind Zentrum realisiert. Weiter können durch die Vergrösserung der Nutzfläche die gestiegenen Ansprüche der Patienten befriedigt werden.

Das Grossprojekt wird voraussichtlich 2028 abgeschlossen sein.