ISA setzt auf Sparringpartner
Text: stz.
Die Bandbreite an Themen für die ISA bodywear ist gross. Sie reicht von der Neukundenakquise und dem Umgang mit schwankenden Key Accounts über Fragen der Markenarchitektur bis hin zu Rebranding-Prozessen und dem Aufbau einer Premium-Linie. Hinzu kommen strategische Initiativen wie die Internationalisierung mit Fokus auf die GCC-Region, der Einstieg in neue Geschäftsfelder sowie die Weiterentwicklung bestehender Produktsegmente.
Auch operative Themen gewinnen an Bedeutung. Dazu gehören der Ausbau der eigenen Retail-Aktivitäten, die Weiterentwicklung des E-Commerce mit dem Ziel einer deutlichen Umsatzsteigerung sowie die Umsetzung einer umfassenden Social-Media-Strategie. Parallel dazu stehen unternehmerische Grundsatzentscheide im Raum, etwa zur Standortentwicklung in Amriswil oder zu möglichen Investitionen in angeschlagene Mitbewerber in Europa.
Weitere Schwerpunkte liegen in der Entwicklung neuer Produktbereiche ausserhalb des klassischen Wäschesegments sowie im Re-Launch der Damenkollektion «Women 2.0». Mit der Lancierung der weltweit ersten Pyjama-Kollektion aus RCO100-Garn setzt das Unternehmen zudem ein innovatives Zeichen im Markt.
«Gerade in herausfordernden Zeiten entstehen auch grosse Chancen. Umso wichtiger ist es, fundierte Entscheidungen zu treffen», sagt Thomas Sallmann. Um diese Entscheidungen noch gezielter zu reflektieren und zu schärfen, verstärkt die ISA Sallmann AG ihre Führungsstruktur mit externer Expertise.
Neu steht Sallmann mit Steve Schennach ein erfahrener Sparringpartner zur Seite.
Schennach bringt langjährige Erfahrung aus dem Wirtschaftsleben mit und verfügt über ein breites Netzwerk in der Schweiz, In seiner aktuellen Funktion ist er CEO der Stiftung Schweizer Sporthilfe. Zuvor war er als Geschäftsleiter der Dosenbach-Ochsner AG tätig und verantwortete dort unter anderem Marketing, Business Development sowie zahlreiche strategische Projekte innerhalb der Deichmann-Gruppe. Überdies stammt Schennach aus einer Schweizer KMU-Textilunternehmerfamilie und bringt damit ein tiefes Verständnis für Branche, Markt und Produkte mit.
Die Rolle eines Sparringpartners besteht darin, bestehende Denkweisen zu hinterfragen, neue Perspektiven einzubringen und strategische Entscheide kritisch zu begleiten. Dabei geht es nicht um operative Eingriffe, sondern um Reflexion, Dialog und die gezielte Weiterentwicklung unternehmerischer Ansätze. «Steve bringt eine kritische Perspektive ein, fördert neue Denkweisen und einen offenen, konstruktiven Dialog», so Sallmann. Gleichzeitig sei die persönliche Ebene entscheidend gewesen. Kennengelernt hatten sich die beiden im Rahmen eines Engagements beim Team Suisse.
Auch Steve Schennach blickt mit Vorfreude auf die neue Aufgabe. Es sei für ihn eine spannende Möglichkeit, seine Erfahrung einzubringen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung eines traditionsreichen Schweizer Unternehmens zu leisten. ISA bodywear kann auf eine über 175-jährige Familien- und Unternehmensgeschichte zurückblicken und steht gleichzeitig vor einer Phase strategischer Weiterentwicklung.