DFB steigt bei Coachbetter ein
Text: stz.
Ziel der Beteiligung ist es, digitale Lösungen für Vereine, Verbände und den Amateurfussball weiterzuentwickeln. «Mit der Beteiligung stärken wir gezielt das digitale Ökosystem im Fussball und fördern innovative Lösungen für Vereine und Verbände», sagt DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald.
Coachbetter und der DFB wollen im Rahmen des DFB-Innovationsportfolios an digitalen Angeboten arbeiten, die den Alltag im Vereinsfussball vereinfachen. Im Zentrum steht unter anderem das geplante digitale Vereinsheim. Es soll Vereine, Ehrenamtliche und Mitglieder bei administrativen Aufgaben entlasten und damit mehr Zeit für die eigentliche Vereinsarbeit schaffen.
Für Coachbetter ist die Beteiligung ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung des Unternehmens
Die Plattform wird bereits von Spitzenklubs der City Football Group rund um Manchester City, von Borussia Dortmund, nationalen Verbänden sowie von tausenden Amateurvereinen genutzt. Laut Mitteilung ermöglicht das Investment dem Start-up aus Frauenfeld den nächsten Wachstumsschritt auf internationaler Ebene. Vorausgegangen war eine Finanzierungsrunde über 8,2 Millionen Dollar.
Die Beteiligung des weltweit grössten Sportverbands sei ein starkes Signal für die digitale Zukunft des Fussballs auf Amateurebene. «Wir bauen die Plattform, auf der Fussball weltweit organisiert, trainiert und entwickelt wird. Deutschland ist der Startpunkt, die Ambition ist global», sagt Coachbetter-CEO und Mitgründer Patrick Patzig.
Coachbetter sieht im Amateurfussball einen enormen Markt. «Weltweit gibt es Millionen von Fussballvereinen, die bisher digital weitgehend unversorgt sind», heisst es in der Mitteilung. Genau hier will das Unternehmen ansetzen: mit einer Plattform, die Training, Organisation, Kommunikation und Vereinsentwicklung digital unterstützt.