Innerrhoder Rechnung mit Plus
12.03.2020

Innerrhoder Rechnung mit Plus

Dank Kostendisziplin in den Departementen und rekordhohen Steuereinnahmen schliesst die Staatsrechnung 2019 von Appenzell Innerrhoden mit einem Plus von 3,9 Millionen Franken.

Das operative Ergebnis weist einen Ertragsüberschuss von 14,2 Millionen Franken aus. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 3,2 Millionen Franken. «In einem gegenüber dem Vorjahr nochmals verbesserten wirtschaftlichen Umfeld konnte der Kanton ein gutes Jahresergebnis erreichen», hält der Innerrhoder Säckelmeister Ruedi Eberle fest. «Die Einmalerträge aus der Schenkungs- und Erbschaftssteuer und die nochmals gestiegenen Einnahmen der Staatssteuern ermöglichen die Bildung weiterer Vorfinanzierungen für das Hallenbad und die Sanierung der St.Antonstrasse.» 

Ausserordentliche Erträge
Zum guten Ergebnis haben aber auch ausserordentliche Erträge beigetragen, heisst es in der Mitteilung. Diese setzen sich aus der Auflösung der in früheren Jahren gebildeten Zusatzabschreibungen in der Strassenrechnung und der Auflösung von Vorfinanzierungen für das Alters- und Pflegezentrum, für den Wasserbau, die Schutzbauten Wasser und die Sanierung Bahnübergänge zusammen. 

Der Ertragsüberschuss von 3,9 Millionen Franken wird dem Eigenkapital gutgeschrieben, das nun per 31. Dezember 2019 155,8 Millionen Franken beträgt. Die Nettoinvestitionen von 12,9 Millionen Franken wurden voll umfänglich aus den erwirtschafteten Mitteln finanziert. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 175%, so der Kanton.

«Die wichtigsten Kennzahlen zeigen ein durchwegs positives Bild und widerspiegeln die solide Finanzlage des Kantons. Die finanzielle Basis ist gesund, sodass die anstehenden Investitionen positiv angegangen werden können«, hält die Standeskommission fest.

Der Grosse Rat wird die Rechnung 2019 anlässlich der Session vom 30. März 2020 beraten. 

Bildlegende: Der Innerrhoder Säckelmeister Ruedi Eberle kann eine erfreuliche Jahresrechnung 2019 präsentieren.