HSG mietet weitere Liegenschaften in der Stadt
29.08.2019

HSG mietet weitere Liegenschaften in der Stadt

Die Universität St.Gallen mietet sich ab dem Herbstsemester 2019 in je eine Liegenschaft an der Rosenberg- und an der St. Jakobstrasse ein. Damit wird einerseits die nötige Infrastruktur für den neuen Joint Medical Master, das Institut für Computer Science und die künftige School for Information and Computer Science geschaffen sowie andererseits der allgemeinen Platznot entgegengewirkt. An den beiden neuen Standorten entsteht Raum für Studenten, Forscher und Verwaltung.

Bis zur Fertigstellung des neuen Campus am Platztor, der voraussichtlich im Jahr 2027 bezogen werden kann, deckt die HSG den fehlenden Raumbedarf mit Verdichtungsmassnahmen, Provisorien und Mietliegenschaften. Zum Herbstsemester 2019 mietet die HSG zwei neue Liegenschaften in der Stadt. An der St. Jakobstrasse 21 (ex Swisshaus) wird eine Nutzfläche von 1678 m2 auf vier Stockwerken verteilt gemietet. An der Rosenbergstrasse 30 (ex Abraxas) werden auf sechs Stockwerken 3250 m2 genutzt. Letzteres Gebäude wurde für die Universität nach neustem Stand der Technik energetisch saniert. Dank Photovoltaik-Anlage und Fernwärmeanschluss erreicht es eine CO₂-Bilanz von nahezu Null.

Platz für den neuen Joint Medical Master
Die Liegenschaft an der St. Jakobstrasse 21 ist insbesondere aufgrund ihrer Nähe zum Kantonsspital von Bedeutung. Mit Beginn des neuen Masterstudiums in Medizin (Joint Medical Master) in St.Gallen im Herbstsemester 2020 wird die Liegenschaft in Spitalnähe Lehr- und Lernort für Studenten sein. Zudem werden Teile des Instituts für Wirtschaftspädagogik und der Verwaltung zentriert. Insgesamt wird Raum für 50 bis 75 Arbeitsplätze am neuen Standort an der St. Jakobstrasse zur Verfügung stehen.

Raum für Institut für Computer Science und HSG-Informatik
An der Rosenbergstrasse 30 wird ab Dezember 2019 das Institut für Computer Science Platz finden sowie die künftige School of Information and Computer Science. Teile der Services des Ressorts Informatik der Universität werden im Sinne einer Kompetenzbündelung ebenfalls in das Gebäude verlegt.

Vorerst werden rund 75 Arbeitsplätze permanent in diesem Gebäude bereitgestellt. Ergänzt werden diese durch unterrichts- und forschungsorientierte Labs. Die Kapazität lässt sich auf über 150 Arbeitsplätze erhöhen, was mit Blick auf den IT-Lehrgang und entsprechend laufenden Berufungen schon sehr bald notwendig sein wird. Die Liegenschaft an der Rosenbergstrasse 30 liegt in unmittelbarer Nähe der von der HSG genutzten Liegenschaften an der Rosenbergstrasse 51, an der Tellstrasse 2 und an der Müller-Friedberg-Strasse 6/8.

Konzentration auf grössere Liegenschaften
Um den Platzbedarf bis zur Erstellung des Campus Platztor decken zu können, ist die HSG auf den Betrieb von Provisorien und die Miete von Liegenschaften angewiesen. Dabei verfolgt die Universität seit mehreren Jahren die Strategie, kleinere Einzelobjekte zugunsten von grösseren Liegenschaften abzugeben, um damit den Betrieb kostengünstiger und für die Ansprüche aus Lehre und Forschung besser abwickeln zu können.

Die HSG möchte darüber hinaus auch mit Blick auf das Projekt Platztor Erfahrungen sammeln mit dem Betrieb grösserer Gebäude für Forschung und Lehre ausserhalb des Campus Rosenberg. Im Weiteren trägt die Universität damit dem Bedürfnis Rechnung, für die Bevölkerung spür- und sichtbarer zu werden in Koordination mit den städtischen Zielen eines attraktiven Bildungsstandortes St.Gallen.