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Hof Weissbad investiert Millionen

Hof Weissbad investiert Millionen
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Die Hof Weissbad AG startet mit umfangreichen Bauarbeiten zur Resortentwicklung, um die Gästebedürfnisse noch besser abzudecken. 15 Millionen Franken werden in zusätzliche Infrastruktur sowie zur Auffrischung des Hotelgebäudes verwendet. Das Hotel wird am 23. September wieder eröffnet; die Weissbad Lodge ist durchgehend geöffnet.

Die Hof Weissbad AG investiert gezielt in die Erweiterung der notwendigen Infrastruktur. Damit wird nun fortgesetzt, was bereits vor mehreren Jahren angedacht und kommuniziert wurde: ein Resort, in welchem Hotelgäste, Seminarteilnehmer sowie REHA- und Kurgäste einen entspannenden und wohltuenden Aufenthalt geniessen und Mitarbeiter ein attraktive Arbeitsumgebung haben.

Die Investitionen werden in folgende Projekte getätigt:

Badehaus / Spa:
Das Badehaus wird als eigenständiges Bauwerk mit besonderen Eigenschaften gebaut. In Anlehnung an die visionäre Idee einer kristallinen «Alpinen Architektur» von Bruno Taut in der Frühmoderne soll sich auch die Architektur des Badehauses mit der Natur zu einer Einheit vereinen. Der zweigeschossige Bau, ganz aus Fichtenholz gezimmert, wird mit viel Glas eingekleidet. Die gezackte Hülle erinnert an einen geschliffenen Diamanten. Natur und Architektur werden zu einem symbiotischen Ganzen. Die Investitionen betragen rund CHF 9 Mio.

Erd- und Obergeschoss sind auf dem Prinzip «Haus im Haus» konzipiert. Über einem Untergeschoss in Beton mit den notwendigen technischen Räumen und Lagerflächen steht der Holzbau. Im Erdgeschoss finden sich die Treppe, der Lift, die Bistroküche, die Umkleidekabinen, das Zwischenlager und die Toiletten sowie die Aufenthaltsräume mit Aussenbereich. Das Obergeschoss mit der Heusauna, der finnischen Sauna und dem Dampfbad bildet das Herzstück der Anlage.

Die beiden Saunahäuser verfügen über grosse Fenster, die einen Blick auf die nähere Landschaft und den Alpstein bieten. Durch die erhöhte Lage sind die Räume vor Einsichten von aussen geschützt. Treppe und Lift führen auf das Dach mit der mittig angeordneten Terrasse und einem intensiv bewirtschafteten Pflanzensaum. Im Aussenbereich entsteht ein Natur-Schwimmteich sowie ein warmes Aussenschwimmbad.  

Seminarpark:
Das Seminargebäude liegt, dem Hotel Hof Weissbad vorgelagert, auf der Landzunge zwischen Weissbach und Schwendebach am Anfang des Parkes.Die reine Holzkonstruktion ruht auf einem umlaufenden Betonsockel, der das Gebäude auf dem natürlich entstandenen Schwemmland vor dem möglichen bertretenden Wasser schützt.

Im Innern wie im Äusseren spürt man das statische Konzept als räumlichen Taktgeber. Durch die grosszügigen Fensteröffnungen auf der Ostseite fliessen die Seminar- und Gruppenräume in die Natur ein – zum Schwendebach und dem umliegenden neugestalteten Park. Die Mitte des Gebäudes bildet ein grosszügiges Foyer mit einer Fensterfront Richtung Schwendebach und mit Panoramaaussicht auf den Hohen Kasten und den Alpstein.

Unter dem Dach befinden sich zwei grosse Seminarräume, zwei Gruppenräume sowie eine Dienstküche. Mit Investitionen von rund CHF 3 Mio wird eine einzigartige Möglichkeit geschaffen, kreative Seminare zu gestalten.  

PARK-Platz:
Dem Seminarpark vorgelagert entsteht eine neue und erweiterte Parkieranlage, um die Parkplatzsituation zu entschärfen. Die Anlage wird gut in die Umgebung eingebettet und zeichnet sich mit einer durchgehenden Begrünung aus, damit mehr PARK als Platz entsteht. Die Investiton beträgt CHF 1 Mio.  

Sanierung Hauptfassade / Erweiterung Gesundheitszentrum / Auffrischung div. Räume / Mitarbeiterrestaurant:
Die Auffrischung des Hotelgebäudes mit neuer Farbgebung und neuen Balkonen ist der erste Neuanstrich seit Eröffnung des Hotels vor 28 Jahren. Dies wird genutzt, um dringend notwendige Sanierungen der Balkonböden vorzunehmen. Ein neuer Fitnessraum und ein neuer Gymnastikraum erweitern das Angebot für Reha- und Kurgäste.

Das neue Mitarbeiterrestaurant trägt wesentlich zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität bei, was der Hof Weissbad AG ein grosses Anliegen ist. Mit der Erweiterung des Gesundheitszentrums um zwei weitere Behandlungszimmer wird dem Bedürfnis nach Wellness- und Massagebehandlungen für Gäste und Physiotherapie entsprochen.  Rund CHF 2 Mio werden in die erwähnen Projekte investiert.

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Erfolgreiche Umsetzung

Die intensiven Planungs- und Vorbereitungsarbeiten und nun die Umsetzung zur Resortentwicklung sind nur dank dem grossen Einsatz der Geschäftsleitung der Mitarbeiter, der am Bau beteiligten Architekten und Unternehmer sowie dem Verständnis der Nachbarn möglich.

«Die enorm grosse Einsatz der Mitarbeiter bis zur Hotelschliessung sowie die Flexibilität und das Verständnis der Mitarbeiter zur Überbrückung der Schliessungszeit ist vorbildlich. Im Namen des Verwaltungsrates danke ich dafür und wir freuen, uns alle Mitarbeiter bei der Eröffnung am 23. Sept. wieder am Arbeitsplatz anzutreffen», hält der Verwaltungsratspräsident Thomas Rechsteiner fest.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sind überzeugt, dass während der 6-wöchigen Schliessung ein maximaler Baufortschritt erzielt werden kann. Der Betrieb kann nach Wiedereröffnung ohne grössere Störungen fortgeführt werden, was Gästen wie auch Patienten einen erholsamen Aufenthalt ermöglicht.

Die Investition entspricht rund das Vierfache eines betrieblichen Jahres- Cashflows. Die Finanzierung ist gesichert und die Zinsen sind zu mehr als 70 % fixiert, damit ist der finanzielle Rahmen abgesteckt.

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