St.Gallen

Hasler übernimmt ISR-Präsidium

Hasler übernimmt ISR-Präsidium
Dominique Hasler gehörte der liechtensteinischen Regierung vom 2017 bis 2025 an
Lesezeit: 2 Minuten

Die frühere liechtensteinische Aussen- und Bildungsministerin Dominique Hasler steht seit dem 1. August dem Board der International School Rheintal in Buchs vor. Die schweizerisch-liechtensteinische Doppelbürgerin bringt umfassende Erfahrung in Bildung, Führung und internationaler Zusammenarbeit mit.

Text: stz.

Der Vorstand der International School Rheintal (ISR) hat Dominique Hasler zur neuen Präsidentin ernannt. Mit ihrer starken regionalen Verankerung und ihrer internationalen Erfahrung soll sie die strategische Weiterentwicklung der Schule begleiten.

Als liechtensteinische Aussenministerin verantwortete Hasler das internationale Netzwerk des Fürstentums. Sie führte bedeutende Verhandlungen, entwickelte strategische Partnerschaften und vertrat Liechtenstein in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen und dem Europarat.

Während acht Jahren war Hasler zudem für die strategische Entwicklung des liechtensteinischen Bildungssystems zuständig. Ihre Verantwortung reichte von der frühkindlichen Förderung bis zur Hochschulbildung. Vor ihrer politischen Laufbahn arbeitete sie als Lehrerin und übernahm verschiedene Führungsfunktionen im Bildungsbereich. Hasler verfügt über einen Masterabschluss in Sonderpädagogik.

Die International School Rheintal sieht in der neuen Präsidentin eine Führungspersönlichkeit, die pädagogisches Fachwissen mit strategischem Denken und einem vertieften Verständnis für Bildungs- und Standortpolitik verbindet. Hasler soll die Weiterentwicklung der ISR mit Weitsicht und einem Gespür für die sich wandelnden Anforderungen an die internationale Bildung unterstützen.

Für Hasler reicht die Bedeutung der ISR weit über den eigentlichen Schulbetrieb hinaus. Das Rheintal gehöre zu den exportorientiertesten Regionen Europas und vereine auf engem Raum zahlreiche Hightech-Unternehmen und Weltmarktführer. Internationale Bildungsangebote seien deshalb ein wichtiger Standortfaktor.

«Internationale Bildung ist eine Investition in die Zukunft einer Wirtschaftsregion – in ihre Fähigkeit, jene Talente und Familien anzuziehen, auf die ein international wettbewerbsfähiger Standort angewiesen ist», sagt Hasler.

Auf ihrem neuen, von der Hilti Family Foundation ermöglichten Campus in Buchs bringt die ISR Schüler aus mehr als 30 Nationen zusammen. Die gemeinnützige IB-Schule bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von drei bis 19 Jahren eine englischsprachige Ausbildung und führt zu einem international anerkannten Abschluss.

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