15.10.2018

Gracia und Thiel über Meinungsfreiheit

Am 22. Oktober findet im St.Galler Pfalzkeller ein Podiumsgespräch zum Thema Meinungsfreiheit statt. Mit prominenter Besetzung: Es diskutieren der Satiriker und Kolumnist Andreas Thiel, die Aargauer CVP-Grossrätin Marianne Binder-Keller, der Publizist und Lehrer Alain Pichard und der Buchautor Giuseppe Gracia.

In Westeuropa ist die Meinungsfreiheit in Gefahr. Nicht durch Gesetze, sondern durch selbst ernannte Moralapostel und Gesellschaftsverbesser, die alles ausblenden wollen, was nicht ihren eigenen Vorstellungen entspricht.

Das ist, stark verkürzt, eine These aus dem neuen Buch des St.Galler Autors Giuseppe Gracia, «Das therapeutische Kalifat». Dort sagt er auch, dass man mit beruflichen und gesellschaftlichen Sanktionen rechnen muss, wenn man «kein politisch korrektes Gesicht an den Tag legt.»

Das Buch ist der Ausgangspunkt eines öffentlichen Anlasses, an dem vier Persönlichkeiten über diese und andere Thesen diskutieren. Das Podiumsgespräch zum Thema Meinungsfreiheit, veranstaltet von «Die Ostschweiz», findet am Montag, 22. Oktober, um 19 Uhr im Pfalzkeller in St.Gallen statt. Der Eintritt ist frei, Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Aktuelle Informationen gibt es fortlaufend auf der Veranstaltungsseite auf Facebook.

Es diskutieren: der Satiriker und Kolumnist Andreas Thiel (links im Bild), die Aargauer CVP-Grossrätin Marianne Binder-Keller (Mitte), der Publizist und Lehrer Alain Pichard (rechts) und der Buchautor Giuseppe Gracia. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie sich schon in der Vergangenheit aktiv zum Thema geäussert haben. Damit dürfte ein spannender Abend zu einer aktuellen Frage garantiert sein.