Geobrugg investiert zehn Millionen in Romanshorn
Text: pd/stz.
Geplant sind eine Produktionshalle mit 3000 Quadratmetern sowie weitere 3100 Quadratmeter für Lager und Umschlag. Damit reagiert der Hersteller von Schutzsystemen auf die steigende Nachfrage. Digitale Simulationen halfen bereits bei der Planung, Materialflüsse und Abläufe zu optimieren.
CEO Andrea Roth sieht im neuen Werk auch ein Standortbekenntnis: «Gleichzeitig investieren wir in den Produktionsstandort Ostschweiz.»
Solarstrom für zwei Standorte
Zum Neubau gehören 1777 Solarmodule mit einer Spitzenleistung von 870 Kilowatt und ein Batteriespeicher. Ein lokaler Energieverbund verbindet die neue Anlage mit dem bestehenden Standort an der Aachstrasse. Sämtliche Solaranlagen von Geobrugg sollen zusammen jährlich rund 1,3 Gigawattstunden Strom erzeugen. Zusätzlich entstehen zwei öffentlich zugängliche Schnellladestationen.
Die Wurzeln der Schutzsysteme reichen bis 1951 zurück, als erste Drahtseilnetze zur Lawinenverbauung eingesetzt wurden. Heute kommen die Lösungen unter anderem gegen Steinschlag und Erdrutsche sowie im Tunnelbau und im Motorsport zum Einsatz. Geobrugg gehört zur Brugg Group und ist in mehr als 50 Ländern präsent. Der Hauptsitz befindet sich in Romanshorn