Finnshop schliesst letzte Geschäfte in Wil und Frauenfeld
12.02.2020

Finnshop schliesst letzte Geschäfte in Wil und Frauenfeld

Das Ostschweizer Familienunternehmen Finnshop schliesst im Sommer seine Geschäfte in Wil und Frauenfeld. Neun Mitarbeiter verlieren ihre Stelle. Finnshop war spezialisiert auf Wohneinrichtungen und -accessoires.

Nach 45 Jahren schliesst das Familienunternehmen Finnshop diesen Sommer seine Geschäfte in den Altstädten von Wil (Bild) und Frauenfeld aus wirtschaftlichen Gründen und stellt damit seine Geschäftstätigkeit ein, teilt das Unternehmen mit. Im Herbst 2018 schloss bereits der St.Galler Finnshop.

Online-Shopping und Einkäufe im grenznahen Ausland oder bei Grossverteilern hätten dem Unternehmen zugesetzt. Sinkende Preise aufgrund des hohen Preisdrucks und der damit verbundene Margenzerfall, hätten ihr übriges dazugetan, so Geschäftsführer und Inhaber Andreas Breitenmoser.

Nun schliesse die Finnshop AG aus eigenem Antrieb, frei von Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Geschäftspartnern, heisst es in der Mitteilung weiter. Neun Mitarbeiter verlieren dabei ihren Job, zwei davon sind Lehrlinge, bestätigte das Unternehmen gegenüber Radio Top.

Ab Mitte Februar wird ein Liquidationsverkauf in Wil und Frauenfeld durchgeführt. Was mit den beiden Verkaufsflächen an der Grabenstrasse in Wil und an der Freiestrasse in Frauenfeld passiert, ist noch offen.