Ostschweiz

CES 2026: Internationale Bühne für Ostschweizer Start-ups

CES 2026: Internationale Bühne für Ostschweizer Start-ups
Die Gründer von Ionic Wind (v.l.): Donato Rubinetti, Liubov Shishaeva und Rico Chandra
Lesezeit: 2 Minuten

Die Consumer Electronics Show (CES) 2026 in Las Vegas gilt als wichtigste globale Plattform für technologische Trends und Innovationen. Auch in diesem Jahr ist die Schweiz stark präsent. Unter dem Dach der swisstech-Initiative nehmen 24 Schweizer Start-ups an Begleitformaten rund um die Messe teil. Für die Ostschweiz stehen dabei insbesondere die Unternehmen AI Tails und Ionic Wind im Fokus, die im Umfeld der CES internationale Aufmerksamkeit erhalten.

Text: pd/pas

Die CES bringt jährlich rund 140’000 Fachbesucher aus Industrie, Forschung und Investorenkreisen zusammen. Neben Produktneuheiten spielen Netzwerkformate und Innovationswettbewerbe eine zentrale Rolle. Einer davon ist die Global Deep Tech Battle, organisiert von swisstech.

Internationale Bühne für Schweizer Jungunternehmen

Die Global Deep Tech Battle versammelt 48 Start-ups aus 12 Ländern, die in mehreren Kategorien gegeneinander antreten. Ziel ist es, technologisch relevante Jungunternehmen sichtbar zu machen und mit internationalen Partnern, Investoren und Industriekonzernen zu vernetzen. Unter den Schweizer Finalisten finden sich mehrere Unternehmen mit Bezug zur Ostschweiz, darunter AI Tails und Ionic Wind.

AI Tails: Datenbasierte Lösungen für die Tiergesundheit

AI Tails entwickelt KI-gestützte Systeme für die Veterinärmedizin und Tierhaltung. Das Unternehmen setzt auf datenbasierte Modelle, um Gesundheitszustände von Tieren frühzeitig zu erkennen und Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Der Einzug in die Finalrunde der Global Deep Tech Battle zeigt, dass das Thema digitale Tiergesundheit auch international auf Interesse stösst, sowohl aus technologischer wie aus wirtschaftlicher Perspektive.

Ionic Wind: Neue Ansätze für industrielle Anwendungen

Ionic Wind verfolgt einen technologiegetriebenen Ansatz im Bereich Luftstromerzeugung ohne mechanische Komponenten. Die entwickelte Festkörpertechnologie kommt ohne Rotoren oder bewegliche Teile aus und zielt auf Anwendungen in Kühlung, Luftführung und industriellen Systemen. Die Teilnahme am internationalen Wettbewerb im Umfeld der CES unterstreicht das Potenzial solcher Nischentechnologien für globale Märkte.

Schweiz als Innovationsstandort im Wettbewerb

Dass Schweizer Start-ups an der CES und ihren Begleitformaten sichtbar sind, ist kein Zufall. Laut dem Swiss Deep Tech Report 2025 fliessen rund 60 Prozent des Schweizer Venture-Kapitals in technologieintensive Unternehmen. Der internationale Auftritt dient dabei weniger dem kurzfristigen Absatz als der Positionierung im globalen Innovationsökosystem.

Für Ostschweizer Unternehmen wie AI Tails und Ionic Wind ist die Präsenz im Umfeld der CES vor allem eines: eine Möglichkeit, technologische Kompetenz und unternehmerische Relevanz einem internationalen Publikum zu vermitteln und neue Kontakte zu knüpfen.

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