Bühler bringt 73 Lehrlinge durch die Ausbildung
Text: Jürg Grau
Im Uzwiler Gemeindesaal wurden die jungen Berufsleute von Angehörigen, Berufsbildnern, Mitarbeitenden und Vertretern der Unternehmensleitung gefeiert. Nach der Begrüssung durch Marc Zuppiger, Leiter der Bühler Berufsbildung, und Comedian-Moderator Feri richtete Irene Mark-Eisenring, Leiterin der globalen HR-Organisation von Bühler, im Namen der Konzernleitung ihre Glückwünsche an die Absolventen.
Sie erwähnte, dass 17 von ihnen während der Lehrzeit bereits Auslandserfahrungen sammeln durften, und unterstrich, dass nebst den fachlichen Kompetenzen auch die sozialen Fähigkeiten von grosser Bedeutung sind. Die Festansprache wurde mit einem Aufruf geschlossen: «Sie starten aus einer guten Startposition. Der Ball ist jetzt bei Ihnen!» Anschliessend wurden die Fähigkeitszeugnisse berufsweise übergeben.
Beste Absolventen ausgezeichnet
Mit 68 erfolgreichen Lehrabgängern in Uzwil sowie fünf in Appenzell bleibt Bühler einer der grössten Ausbildungsbetriebe der Ostschweiz. Erneut stark vertreten waren in diesem Jahr die Berufe Automatiker EFZ und Konstrukteur EFZ mit je 16 erfolgreichen Abschlüssen. Traditionell wurden auch die zehn Prozent der Absolventen mit den besten Abschlüssen geehrt. Zu den Geehrten gehörten:
- Jasmin Manser (Appenzell), Anlagen- und Apparatebauerin EFZ, Note 5,5
- Arne Falk (Ennetbühl), Anlagen- und Apparatebauer EFZ, Note 5,4
- Florian Bühler (Algetshausen), Automatiker EFZ, Note 5,4
- Dominic Ferro (Uzwil), Automatiker EFZ, Note 5,4
- Joas Konrad (Eschlikon), Automatiker EFZ, Note 5,4
- Davide Vitto (Züberwangen), Kaufmann EFZ, Note 5,4
- Franca Rüthemann (Bütschwil), Konstrukteurin EFZ, Note 5,4.
- Der Durchschnitt aller Abschlussnoten lag bei 5,06. Besonders hohe Durchschnittswerte erreichten die Anlagen- und Apparatebauer sowie die Informatiker.
Das duale Bildungssystem als Sprungbrett
An der Schlussfeier wurden neben den Leistungen der jungen Berufsleute auch das Engagement der Berufsbildner sowie aller Mitarbeiter gewürdigt, die die Lehrlinge während ihrer Ausbildung begleitet hatten.
Für viele Absolventen markiert der Lehrabschluss nicht das Ende ihrer Ausbildung. Dank der parallel absolvierten Berufsmaturität setzen mehrere ihren Bildungsweg in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer Fachhochschule fort.
Andere sammeln zunächst Berufserfahrung und entscheiden sich später für eine Weiterbildung oder ein Studium. Das duale Bildungssystem eröffnet damit vielfältige Perspektiven und bildet seit Jahrzehnten eine der grossen Stärken des Wirtschafts- und Bildungsstandorts Schweiz.