Bösch will in den Ständerat
04.01.2019

Bösch will in den Ständerat

Die Hotelkrippe-Geschäftsführerin Sarah Bösch aus St.Gallen mischt die Ständeratswahl auf: Sie kandidiert bei der Ersatzwahl am 10. März für den Sitz von Karin Keller-Sutter.

Neben Benedikt Würth (CVP), Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP), Mike Egger (SVP) und Patrick Ziltener (Grüne) steigt Sarah Bösch als Parteilose ins Rennen um den frei gewordenen Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter. «Ich habe mir das lange überlegt und die nötigen Vorbereitungen getroffen», sagte Bösch gegenüber FM1Today. Die Ex-Politikerin (Stadtparlament Wil 2015 für die SVP) und heutige Unternehmerin gründete 2016 eine Hotelkrippe in St.Gallen, die Kinder während 24 Stunden im Tag betreut.

«Als zielorientierte Unternehmerin und Mutter mit Herz, Authentizität und grossem Fachwissen im Bereich der Familienpolitik stelle ich mich dieser Herausforderung und kandidiere für den frei werdenden Ständeratssitz», schreibt Sarah Bösch in einer Mitteilung. Politisch und beruflich sei sie unabhängig und könne sich dadurch auf jene Ziele konzentrieren, die ihr zum Wohle der Gesellschaft und des Kantons St.Gallen für wichtig erscheinen. «Mein Kernthema ist die Familienpolitik. Hier geht es um das Zusammenleben, die Kinder, die Erziehung, die Bildung, den Beruf und die Lebensqualität. Da rede ich mit viel Lebenserfahrung, da kenne ich mich aus, da bin ich tief verwurzelt», so Bösch weiter.

Sarah Bösch geht als Mutter einer Tochter – sie selbst wurde als Kleinkind von einer St.Galler Familie aus einem indischen Kinderheim adoptiert – mit ihrer «Hotelkrippe» auf die Bedürfnisse von berufstätigen Eltern ein und nimmt Unternehmen an Bord, für welche die Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten ein Wettbewerbsvorteil ist.