«Beta Gamma Sigma»-Zeremonie der OST
Text: pd/mew
Mit einem feierlichen «Ja, das tue ich» erklärten sich die eingeladenen Studenten der School of Management der OST – Ostschweizer Fachhochschule dazu bereit, die Prinzipien der Ehrengesellschaft Beta Gamma Sigma zu erfüllen.
Diese lauten: Ehre, Weisheit, Ernsthaftigkeit und wurden von den Studiengangsleitern an der Feier erläutert. Insgesamt 43 Studenten sind der Ortsgruppe von Beta Gamma Sigma, dem sogenannten Chapter, an der OST beigetreten.
Sie profitieren neben einem internationalen Netzwerk auch von Karriere- und Leadership-Angeboten, Alumni-Events auf der ganzen Welt, Zugang zu Webinaren und vielem anderem.
Weltweites Netzwerk
Die Gründung einer Ortsgruppe von Beta Gamma Sigma ist den Wirtschaftshochschulen vorbehalten, die von AACSB (Association to Advance Collegiate Schools of Business) akkreditiert sind, der weltweit führenden Organisation für die Akkreditierung von Wirtschaftshochschulen. Die OST School of Management gehört seit 2024 zum Kreis dieser Hochschulen, die nur sechs Prozent aller Business Schools weltweit umfasst.
Die Mitgliedschaft in Beta Gamma Sigma wird ausschliesslich den leistungsstärksten Studenten angeboten – den besten zehn Prozent der Bachelor-Studiengänge sowie den zwanzig besten Prozent der Master-Studiengänge. Sie gehören nach ihrer Aufnahme zu einem Netzwerk von rund 900’000 Personen weltweit, die ebenfalls Teil von Beta Gamma Sigma sind.
Rund 800 Ortsgruppen weltweit
Die 43 Studenten aus den Bachelor-Studiengängen Betriebsökonomie, Management und Recht sowie Wirtschaftsinformatik, den Master-Studiengängen Business Administration und Wirtschaftsinformatik sowie dem Executive MBA sind die ersten, die in die Ortsgruppe von Beta Gamma Sigma an der OST aufgenommen wurden.
Sie wurden anhand ihrer Leistungen aus 485 Studenten ausgewählt, die für die Nominierung in Frage gekommen wären. Es ist weltweit der 786. Ableger, in der Schweiz hingegen erst der dritte.
«Qualität setzt sich immer durch»
Thomas Metzger, Leiter der School of Management der OST, sprach in seiner Ansprache über die aktuelle Diskussion rund um KI. Diese könne die Vermutung zulassen, menschliches Wissen werde zum Auslaufmodell. «Qualität setzt sich immer durch. Gerade jetzt. Und mehr denn je», widersprach Metzger klar.
KI produziere Durchschnitt, dem Algorithmus fehle zudem das Verständnis, warum er etwas tue und das Gespür für Nuancen. Und: «Keine Software der Welt übernimmt die Verantwortung für Entscheidungen.» Die Studenten der OST School of Management sieht er im Vorteil aufgrund des konsequenten Fokus auf die Anwendung des theoretischen Wissens in der Praxis.
«Sie wissen, wie sich echte Projekte anfühlen, wie knappe Budgets funktionieren und dass Papier im Büroalltag oft sehr geduldig ist.» Echtes Können, kritisches Denken und menschliche Integrität seien nicht ersetzbar und das Fundament, auf dem Zukunft gebaut werde.