Beautykonzern übernimmt Widnauer Start-up
28.02.2020

Beautykonzern übernimmt Widnauer Start-up

Die Coiffeurkette Gidor übernimmt das Rheintaler Start-up BenevaBlack.ch, das zu den erfolgreichsten E-Commerce-Plattformen der Schweiz im Schönheitsbbereich zählt. Die Gidor SA will mit der Übernahme ihre Position im Schweizer Beauty-Onlinehandel ausbauen.

Die Beneva International AG wurde 2017 von Raphael Rohner (links im Bild) und David Nüesch (rechts) in Widnau gegründet. Das Unternehmen wird bereits ab Übernahme in neue Hände gegeben.

Den Part der Geschäftsführerin übernimmt Fabienne Bolliger, die kenntnisreich und erfahren in der Kosmetikbranche und im E-Commerce sei, teilt das Unternehmen mit. Die beiden Gründer begleiten vorübergehend BenevaBlack.ch in beratender Funktion, bis sie sich nach abgeschlossener Übergabe ihren neuen Herausforderungen stellen.

Mit dem Kauf der Beneva International AG übernimmt Gidor nicht nur einen Online-Shop, sie holt sich auch zusätzliches Know-how in der Produktentwicklung und Vermarktung von Kosmetik ins Haus.

Bereits zwölf Monate nach seiner Gründung expandierte BenevaBlack.ch mit seinen Produkten nach Deutschland und Österreich. Mit dem zweifachen Gewinn des Shop Usability Award, der als wichtigste deutschsprachige Auszeichnung für Shop Usability und Design im E-Commerce gilt, konnte sich das Start-up bereits in der Öffentlichkeit beweisen. Heute bedient das Unternehmen über 50'000 Kunden weltweit. Als Teil der Baarer Gidor-Gruppe kann seine Erfolgsgeschichte in einem neuen Kapitel weitergeschrieben werden.

Für die Gründer von BenevaBlack.ch kommt das Zusammengehen mit der Gidor-Gruppe gerade zum richtigen Zeitpunkt: „Wir finden, es ist Zeit das Unternehmen auf das nächste Level zu bringen. Dafür werden neue Kompetenzen und ein breit ausgebautes Netzwerk benötigt. Wir sind stolz auf das bisher erreichte und freuen uns auf neue Herausforderungen.“, sagte Raphael Rohner. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Die Investoren und Gründer verkaufen bei einem Exit die Unternehmensanteile aber mit hohem Gewinn.“