Bank Frick vereinfacht Geschäft mit Kryptozahlungen
Text: pd/stz.
Mit «Named VBAN» erweitert die Bank Frick ihr Angebot im Zahlungsverkehr. Die virtuellen IBANs werden jeweils einem bestimmten Endkunden zugeordnet. Dieser kann bei einer Überweisung namentlich als Zahlungsempfänger angegeben werden. Das Geld wird automatisch zugeordnet und auf dem dahinterliegenden zentralen Sicherungskonto des Bankkunden gutgeschrieben.
Die Neuerung soll typische Stolpersteine bei Einzahlungen beseitigen. Laut der Bank Frick kann die namentliche Adressierung Rückfragen, Warnhinweise und abgelehnte Zahlungen reduzieren. Gleichzeitig entfällt die manuelle Zuordnung über Zahlungsreferenzen: Jede virtuelle Kontonummer ist eindeutig mit einem Endkunden verknüpft.
Das Angebot richtet sich insbesondere an Kryptobörsen, Broker und Handelsplattformen sowie an Zahlungsdienstleister. Auch bei hohen Transaktionsvolumen sollen diese eingehende Kundenzahlungen zentral und automatisiert verarbeiten können. Voraussetzung ist die Anbindung an die technische Schnittstelle der Bank. Darüber lassen sich die virtuellen Kontonummern erstellen, verwalten, aktivieren und deaktivieren.
Die familiengeführte Bank Frick beschäftigt in Balzers rund 300 Mitarbeiter. Neben dem klassischen Bankgeschäft ist sie auf Dienstleistungen für Fintechs, digitale Vermögenswerte und Kapitalmarktlösungen spezialisiert.